Lebensbericht von: Philipp
Titel: Eintrittskarte in den Himmel

Hallo! Ich bin Philipp und 21 Jahre alt. Meine Eltern wohnen seit 25 Jahren in den Alpen, genauer gesagt in Österreich / Steiermark im Ennstal. Ich wuchs in einem christlichen Elternhaus auf und lernte früh die christlichen Traditionen! Am Sonntagvormittag gingen wir als Familie in die christliche Gemeinde; meine Geschwister und ich in die Sonntagsschule. Dort lernten wir die biblischen Geschichten von Abraham, Joseph, Jona… Wir gingen dorthin, weil unsere Eltern dorthin gingen. Am Abend vor dem Einschlafen hörten wir von unserem Vater biblische Geschichten. Es war wirklich eine schöne Kindheit. Doch als wir älter wurden gingen wir nur mehr mit, weil wir mussten; jedoch ohne persönliche Interessen.

Es ging nicht alles spurlos an uns vorbei. Wir hörten und wussten auch, dass wir eine persönliche Entscheidung für den Herrn Jesus Christus treffen mussten. Während einer Bibelstunde in Schladming wurde mir bewusst, dass ich in die Hölle komme, wenn ich mein Leben nicht Jesus Christus übergebe. Gott wird mir mit meinen Sünden sicher nicht die Eintrittskarte in den Himmel geben. Damals war ich circa 10 Jahre alt. Was kann man als 10 jähriges Kind schon sündigen? Doch bereits damals habe ich meine Eltern angelogen und war ihnen ungehorsam. Ich konnte an diesem Abend nicht richtig schlafen. Und dieser Gedanke, dass ich vielleicht für alle Ewigkeit verdammt werden würde, verfolgte mich. So entschloss ich mich, mein Leben dem Herrn Jesus zu übergeben. Erleichtert schlief ich ein.

Wochen und Monate vergingen, „alles“ war okay. Unsere Eltern schickten uns im Sommer auf ein christliches Zeltlager. Im Zeltlager war alles, wie immer, lustig… Doch Mitte der Woche bekam ich mit, wie einige in meinem Alter, das Leben dem Herrn Jesus übergaben. Doch was war da so Besonderes? Ich merkte, dass diese Leute eine tiefe Beziehung mit dem Herrn Jesus Christus hatten, ihnen war z.B. das Bibellesen am Morgen wichtig. Sie beteten oft und tauschten ihre Erfahrungen mit anderen aus. Bei mir schaute das alles anders aus. Ich hatte die Entscheidung getroffen und diese Sache somit abgehackt. So merkte ich, dass das wie ich bis jetzt gelebt hatte, nicht das Leben sein konnte wie Gott es haben wollte.

Ich ging in mein Zelt, legte mich auf mein Bett und machte praktisch einen Neuanfang. Ich wollte neu beginnen. Am Morgen stand ich auf, holte meine Bibel heraus und schlug sie mit dem Gedanken auf, was will mir Gott heute sagen? Schon bald vertiefte sich meine Beziehung mit Gott. Und wenn ich wieder mal gelogen hatte, so konnte ich um Vergebung bitten. Das war mir vorher nicht so bewusst. Ein Leben mit Gott ist nicht nur eine einmalige Entscheidung,… nein es ist das ganze Leben mit Gott.
Seither durfte ich immer wieder erleben wie Gott ganz persönlich in mein Leben eingegriffen hat. Dass der Herr Jesus für mich gestorben ist, ist ein Wunder. Ich bin dankbar, dass ich das Geschenk annehmen durfte.

Quelle: http://www.evangeliums.net/lebensberichte/ eintrittskarte_in_den_himmel.htm