Auf meiner Suche nach Gott und dem Sinn des Lebens begann ich mich in meiner Jungend für die Esoterik zu interessieren. Mein Einstieg war Elisabeth Kübler Ross mit ihren Büchern über das Leben nach dem Tod. Da mein Vater schon sehr früh starb und ich diesen Verlust schwer verkraften konnte, war dieses Thema für mich sehr interessant und ich wollte immer mehr wissen über die Welt da drüben. Bald versuchte ich mit der geistigen Welt Kontakt aufzunehmen und bemerkte, dass es vielleicht nicht ungefährlich sein könnte, da mich manchmal ein Gefühl der Angst überkam - es könnte ja auch dunkle Wesen im Jenseits geben. In irgend einem esoterischen Buch las ich aber dann, dass es zwar Wesen auf niedrigen Entwicklungsstufen gibt, die jedoch nur mit Menschen in Verbindung treten, die selbst noch nicht weiter sind (Kriminelle, etc.) Ich war mir sicher, nicht zu dieser unteren Gruppe zu gehören. Mein Versuch, diese Angst zu verdrängen, gelang.
Meine Freunde waren "Seelenverwandte" und wir kannten uns schon aus einem früheren Leben, dessen waren wir uns ganz sicher. Wir hatten uns in diesem Leben getroffen, um uns gegenseitig in unserer geistigen Entwicklung voranzubringen. Wir diskutierten viel über neue Erkenntnisse, tauschten Erfahrung aus, wollten die Unwissenden belehren, da wir ja schon, wie wir glaubten, alte Seelen mit vielen Leben waren. Ich beschäftigte mich über zwanzig Jahre mit:
- Engels-, Tarot- und Zigeunerkarten
- Wahrsagen
- Channeling
- Reiki
- Sanjevini
- Pendeln
etc.
In dieser Zeit nahmen meine übersinnlichen Fähigkeiten ständig zu. Gleichzeitig spürte ich jedoch immer eine innere Leere, die ich mir nicht erklären konnte.
Doch vor ca. einem Jahr war es endlich so weit. Zum erstenmal hatte ich ein reales Erlebnis durch Channeling. Mitten in der Nacht wachte ich auf und ein Lichtwesen war in meinem Zimmer - diese Energie haute mich fast um, mein Herz schlug wie wild und ich konnte kaum noch atmen. Ich war glücklich, denn meine Bemühungen trugen endlich Früchte - die geistige Welt wollte nun mit mir arbeiten - ich war eine Auserwählte.
Trotzdem wurde ab diesem Zeitpunkt meine innere Leere immer größer und ich war müde. Es war, als würde mir jemand oder etwas die Energie rauben. Es tauchten immer mehr Probleme in meinem Leben auf, Konflikte häuften sich, Enttäuschung durch meine "Seelenverwandten" nahmen zu. Irgendetwas stimmte nicht - ich begann zu zweifeln, ob mein Weg richtig sei.
Eine Freundin gab mir "zufällig" ein Buch - "Flucht vor dem Guru" von Barbara Szandrovska. Dieses Buch sollte mir die Augen öffnen und das tat es auch. Die Autorin war Mitglied einer hinduistischen Sekte deren Gründer Sai Baba ist. Eine innere Leere und Müdigkeit veranlasste sie dazu, die Lehre des Guru's anzuzweifeln. Sie beschloss auszusteigen. Da erkannte sie, dass Sie sich mit Satan eingelassen hatte. Sie schaffte es nur durch eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus von der dunklen Macht zu fliehen. In diesem Buch warnt sie eindringlich vor allen esoterischen-okkulten Praktiken, denn dadurch öffnet man die Tür für das Böse.
Mir fiel es wie Schuppen von den Augen, als ich merkte, dass Sai Baba auch der Gründer der Sanjevini-Heilmethode ist, mit der ich arbeitete - ich hatte mich mit dem Teufel eingelassen, ohne es zu wissen. Das Wesen, was ich mir da angelacht hatte, war ein Dämon und in der Bibel steht ja, dass Satan am liebsten als ein Engel des Lichts auftritt.
Ich bekannte Jesus all meine Sünden und bat ihm mich von diesem Wesen zu befreien. Ab da begann in mir ein Kampf, in dem Jesus klar als Sieger hervorging. Ich warf alle esoterischen Bücher, Karten, etc. in den Müll und trennte mich für immer von dieser Lehre des Satan's. Nach und nach verschwand meine Müdigkeit und dieses Wesen, das mich umgab.
Heute schöpfe ich die Kraft aus dem Gebet zu Jesus und erweitere mein Wissen anhand der Bibel - das Wort Gottes. Jesus lebt wirklich und er ist unser Guter Hirte, der uns von den Mächten der Finsternis befreit hat - nur er ist mächtiger und stärker als Satan - durch sein Kreuzesopfer hat er ihn besiegt.
Danke, Jesus!
Meine Bitte: Lasst Euch nicht von der Esoterik in die IRRE führen:
Das ist kein Wunder, denn auch der Satan tarnt sich als Engel des Lichts. Es ist also nichts besonderes wenn die, die ihm dienen, so tun, als ob sie der Gerechte dienen. (2. Korinther 14-15)
Ich will nicht, dass ihr Gemeinschaft mit dämonischen Mächten habt. Ihr könnt nicht beides, den Kelch Christi und den Kelch dämonischer Mächte trinken. (1. Korinther 10,21-23)
- Martina