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Christian Kleber (20)

Gott schenkt Wunder

Hallo, ich bin Christian, ich bin 20 Jahre alt. Ich möchte euch gerne etwas zur Ehre Gottes, zur Ehre Jesus unseres Vaters erzählen!!!!

Meine Glaubensgeschichte ist ziemlich lang, doch ich werde versuchen sie einmal kurz zu beschreiben, um ihnen ein Einblick in mein Leben mit Jesus zu geben.

Im Gegensatz zu vielen anderen Jugendlichen Christen, bin ich in einem katholischen Elternhaus aufgewachsen, indem Gott jedoch nicht der Herr über die Familie war. Im Zuge der katholischen Traditionen habe ich die Kindstaufe empfangen, bin zur Kommunion gegangen und habe mich auch Firmen lassen, jedoch nie eine lebendige Beziehung zu Gott gehabt.

Doch Gott hat mich irgendwie Zeit meines Lebens fasziniert und er hat mich wirklich Stück für Stück zu sich gezogen. Und dafür bin ich ihm über alles dankbar.

Wirklich angefangen mich anzusprechen hat Gott das erste Mal 2001 als ich mit meinem Onkel, der wiedergeborener Christ ist, im Urlaub war. Tag und Nacht hab ich ihn mit Fragen über die Bibel und über Jesus bombadiert, Jesus hatte mich gepackt und begeistert. Danach hat diese Faszination leider wieder ein wenig nachgelassen, bis meine ältere Schwester 2003 einen schweren Verkehrsunfall hatte, bei dem ihre beste Freundin verstarb und sie auch dem Tod nahe war. Dieser Tag hat mich sehr geprägt und ich begann mir wieder Fragen über das Leben zu stellen.

Durch Freunde und eine liebevolle Gemeinde begann Gott wieder konkret zu mir zu sprechen. Jedoch habe ich es nie gewagt den Schritt der Bekehrung zu wagen, vielleicht auch aus Angst vor den Reaktionen der Familie. Ich begann aber in der Bibel zu lesen und auch zu Gott zu beten und besuchte regelmäßig die Jugendstunde in dieser Gemeinde. Dann kam das Jahr 2004 und es kam Jesus House. Diese Abende dort haben mich sehr angesprochen und ich habe Gewissheit darüber bekommen das der Herr mich zu sich ruft. So fand ich mich am 17. März 2004 abends in meinem Bett wieder und betete/sprach zu Gott, ob er der Meinung sei, dass ich bereit wäre diesen Schritt zu gehen und fragte ihn ob ich in seine Nachfolge treten soll.

In der Überlegung, wie Gott mir nun ein Zeichen geben könnte, erinnerte ich mich an etwas, was mein zum Glauben gekommener Onkel mir einmal auf Reisen erzählte. Er sprach davon, dass er manchmal blind mit dem Finger durch die Bibel gegangen war und seinen Finger auf eine Stelle getippt hat, um von Gott eine Antwort zu bekommen.
Also machte ich es so. Ich schloss meine Augen, blätterte mit der linken Hand Seiten um und tippte mit meiner rechten Hand x-beliebig in meine Bibel.
Als ich meine Augen öffnete lag mein Finger auf Römer 6,11. Ich las jedoch bis Vers 14 weiter, da dort ein Absatz gemacht wird.
Ihr glaubt kaum was dort geschrieben steht:

Genauso müsst ihr von euch selbst denken: Ihr seid tot für die Sünde, aber weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid, lebt ihr für Gott. Lasst also nicht zu, dass euer sterblicher Leib von der Sünde beherrscht wird. Gehorcht nicht seinen Begierden! Stellt eure Glieder und alle eure Fähigkeiten nicht länger in den Dienst der Sünde, die sie als Waffen gegen das Gute benutzt. Stellt euch vielmehr in den Dienst Gottes als Menschen, die gewissermaßen schon von den Toten auferstanden sind, damit Gott eure Glieder und Fähigkeiten als Waffen im Kampf für das Gute gebrauchen kann. Die Sünde wird nicht Herr werden über euch! Denn ihr lebt nicht mehr unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade. (Römer 6, 11-14 - Version Gute Nachricht)

Mir wurde heiss... mir wurde kalt... ich konnte nicht glauben was ich da gelesen habe, wohlgemerkt das erste mal in meinem Leben.
Ich konnte nicht anders als die Augen erneut zu schließen und Jesus mein Leben in die Hände zu geben. Er ist allmächtig und sich nicht zu schade dafür mit uns Menschen in direkten Kontakt zu treten, im Gegenteil, er will eine Beziehung zu uns Menschen, weil er uns so sehr liebt. Und diese Beziehung die ich seither habe, ist zu meinem Lebensmittelpunkt geworden und ich kann Gott nur immer wieder danken, dass er mir damals diese Gnade erwiesen hat und so deutlich zu mir sprach und mich so deutlich in seine Arme geschlossen hat.

Ich kann jeden nur ermutigen sich auf Gott einzulassen und zu staunen.

 
 
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Christian Kleber
 
 

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