Lebensbericht von Robert Michaelis (32)
Meine Geschichte
Mein Name ist Robert, da ich in einer "christlichen" Familie aufgewachsen bin, hatte ich nie Zweifel das Gott existiert. Meine Kindheit war einigermaßen normal. Als Kind hab ich sehr gern Geschichten von Gott gehört, besonders aber Filme über Jesus auf Leinwand in unserem Wohnzimmer. Das war damals ein super Erlebnis. Muss erwähnen dass mein Vater von einem evangelischen Pfarrer immer eine Filmkamera damals noch 8mm (kaum zu glauben) bekam. Öfter fuhren sie in die Dörfer um den Lukas Film zu zeigen. So konnte mein Vater sehr oft den Apparat auch nach Hause mitbringen um uns Kinder die Filme zeigen auf Leinwand. Zu der Zeit aber verstand ich noch nicht die Bedeutung der Kreuzigung. ...Musste damals so ungefähr fünf gewesen sein.
Dann kam die Teenager-Zeit. Als Jugendlicher versucht man seine Grenzen zu testen, will sich von seinen Eltern abkoppeln. Deshalb hatte ich damals Stress mit meinen Eltern. Heute hat sich die Situation mit meinen Eltern verbessert. (So gut es geht)
Mit den Nachbarskinder, Jugendlichen spielten wir öfter Fußball, trafen uns im Park in unserer Nähe. Mit meinem Klassenfreund waren wir des öfteren bis spät am Abend unterwegs um die Häuser gezogen. Manchmal gleich auch nach der Schule, deshalb waren meine Eltern nicht so ganz begeistert.
Aber wir liebten diese Freiheit auf den Straßen.
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Mit der Zeit stellt man fest dass nicht alles ist rosig was bisher so erschienen ist, das die Erwachsenen auch nur Menschen sind. Da kommt man in eine Krise, stellt einiges in Frage. Ist das alles gewesen? Gibt es Gott? Oder nur Religion? Alles nur eine Lüge? Aber ich merkte dann auch "die Welt" ist auch nicht das was sie verspricht (Spaß, Freiheit haben ohne Konsequenzen). Die ganzen egozentrischen, habsüchtigen Motivation der Nichtchristen überzeugten mich nicht. Gott muss man selber erleben und nicht von hören sagen, was andere meinen. In den 90er entschloss ich mich für IHN (Jesus Christus). Später ließ ich mich taufen und machte es offiziell bekannt. Bat Jesus um Vergebung. Heiligung an Geist, Seele und Leib.
Der Heilige Geist musste zuerst alles religiöse, theologisches zerbrechen damit ER was neues machen kann. Das ganze theologische Kopfwissen musste zerbrechen (bedeutet nicht das wir unseren Verstand ausschalten sollen und nicht mehr nachdenken.) Sondern im Herzen muss was ausgesät werden denn das ist der Motor des Menschen. Auf das Herz kommt es bis zuletzt an.
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Meine heutige Sicht über die Nachfolge Jesu:
Ich bin Christ der an Jesus Christus glaubt.
Ich bin das Kind meines Vaters im Himmel!
Jesus Christus ist mein großer Bruder dem ich vertrauen kann.