Mein Name ist Daniel, ich war zu dem Zeitpunkt, als ich diesen Bericht verfasste, 18,4 Jahre alt.
Der Grund: Weil ich etwas Besonderes erleben durfte, was ich euch gerne weitererzählen möchte.
Zeitraum: 1985 - 2003 > mein Leben.
Obwohl ich in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen bin, und auch christlich erzogen worden bin, habe ich es fast geschafft, in meiner Schule nach immerhin fast 46 Jahren Schulbestehen als erster Schüler die Betragensnote "Nicht Zufriedenstellend" zu erhalten. Wie das?
Christlich erzogen, nie dagegen rebelliert und doch so ein Verhalten? Der Grund: Ich bin kein guter Mensch; biblisch bezeichnet: ein Sünder. Pech gehabt, dass gerade bei mir mein innerer Mensch so zum Vorschein kam. Und wenn wir alle ehrlich sind, können wir zwar äußerlich fromm erscheinen, aber innerlich sieht es ganz anders aus. Ich weiß, dass das nicht schmeichelt und niemand das wahrhaben will, aber an diesem Punkt konnte Gott mit dem Evangelium, der frohen Botschaft der Bibel, bei mir ansetzen. Gott mir gezeigt, dass ich eine Sündenschuld habe, die ich alleine nicht ungeschehen machen kann. Aber er hat mir auch den einzigen Ausweg gezeigt: Jesus Christus, der für meine Sünden gestorben ist.
Der allmächtige Gott schlachtet seinen Sohn am Kreuz für dich und für mich, so ein Blödsinn!?
Das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft. (1.Korinther 1,18)
Die Botschaft des Evangeliums ist einfach: Jeder der Jesus Christus vertraut, dem werden seine Sünden vergeben. Warum habe ich mich für das Evangelium entschieden?
Weil ich gewusst habe, wenn ich in meinen Sünden sterbe, wird mich der Zorn Gottes treffen, weil er kein "Gummi-Gott" ist, sondern gerecht, und wie es in seinem Wort steht wird er Ungerechtigkeit auch richten.
Damals betete ich:
"Herr Jesus, vergib mir bitte meine Schuld, komme in mein Leben und mache du es neu"
Seitdem hat sich einiges getan. Erstmals hatte ich Gewissheit, der Wahrheit zu glaube und gerettet zu sein, weil Gott mir dieses Zeugnis gibt.
Für manche erscheine ich jetzt vielleicht fürchterlich intolerant, und zum Teil habt ihr recht, aber ich kann das nicht verleugnen, was ich erlebt habe und der allmächtige Gott mir bezeugt.
Nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. (Galater 2,20)
Mein Herr Jesus gibt mir Kraft, ihm nachzufolgen. Dadurch hat sich mein Leben auch total verändert, und genau deshalb, weil ich ein Verlierer bin, kann mich Gott umso besser durch mein Leben bringen.
Fazit: Ich habe keine 97, 98 oder gar 99%ige Heilsgewissheit, sondern eine 100%ige. Wenn ich 5 Hände hätte, könnte ich sie allesamt dafür ins Feuer legen, denn eines weiß ich ganz gewiss: Wenn ich heute sterben, dann würde ich mit großem Frieden und großer Freude "nach Hause gehen", zu meinem Gott in eine unvorstellbare Herrlichkeit.
Auch wenn das Leben für mich manchmal sehr hart ist, so überwiegen doch unter dem Strich die Freude und der Friede Gottes im Übermaß. Ich bereue nie und nimmer eine Sekunde, die ich mit meinem Herrn und Heiland Jesus Christus gegangen bin und ich könnte der Zeit nachweinen, die ich ohne ihn durch mein Leben gegangen bin.