An unbeschränkter Freiheit gehen die Menschen nicht dutzendweise, sondern zu Tausenden zugrunde.
Jeremias Gotthelf
Dank ist keine Erniedrigung, sondern ein Zeichen hellen Verstandes.
Jeremias Gotthelf
Dankbarkeit ist eine gar wunderliche Pflanze; sobald man ihr Wachstum erzwingen will, verdorrt sie.
Jeremias Gotthelf
Darin bin ich verschieden von vielen, dass bei mir das religiöse Element keine andere und bessere Form sieht als: Leben in Gott, und dieses Leben durch mich und andere immer deutlicher darzustellen ... durch das Leben selbst.
Jeremias Gotthelf
Das Leben ist eine Flamme Gottes.
Jeremias Gotthelf
Der Mensch soll säen, aber in Gottes Hand steht die Ernte. Für das, was ich tue, bin ich verantwortlich. Was ich wirke, waltet Gott.
Jeremias Gotthelf
Der Segen Gottes. Was ist das? Es ist der Segen Gottes - mehr kann man nicht sagen, so wie Licht Licht ist und Geist Geist und Gott Gott ist. Aber wo er weilt, macht er aus wenigem vieles und segnet an Leib und Seele.
Jeremias Gotthelf
Die Ordnung Gottes lässt sich nicht ungestraft verkehren.
Jeremias Gotthelf
Eben das ist das Unglück, dass die Leute durch das Glück glücklich werden wollen und nicht durch ein Leben, bei dem der Segen Gottes ist.
Jeremias Gotthelf
Ein Leben ist kein Licht; ein Licht kann ich wieder anzünden. Das Leben ist eine Flamme Gottes; einmal lässt er sie auch brennen auf Erden, dann nicht wieder.
Jeremias Gotthelf
Es ist mit der Liebe auch wie mit anderen Planzen: Wer die Liebe ernten will, muss Liebe planzen.
Jeremias Gotthelf
Es ist mit der Liebe wie mit den Pflanzen: Wer Liebe ernten will, muss Liebe säen.
Jeremias Gotthelf
Herr, unser Gott, du hast unzählige stille Wege, auf denen du möglich machst, was unmöglich scheint. Gestern war noch nichts sichtbar, heute nicht viel, aber morgen steht es vollendet da, und nun erst gewahren wir, rückblickend, wie du unmerklich schufst, was wir unter großem Lärm nicht zustande gebracht haben.
Jeremias Gotthelf
Merkwürdigerweise ist gerade die Gottlosigkeit am unduldsamsten, sobald sie das Recht erstritten hat, mit Frechheit offen sich zeigen zu dürfen.
Jeremias Gotthelf
Niemanden zu haben auf der Welt, zu dem man sich flüchtet, auf den man in der Not bauen kann, das ist ein Weh, an dem manches Herz verblutet.