So nahet, teure Seelen

1) O, der großen Freude, wenn ein irrend Schaf,
von des Satans Weide aus dem Sündenschlaf
gründlich aufgeweckt, Gnade suchen geht
und die Liebe schmecket, die wie Felsen steht!

2) O, der Freudentränen, die man fließen lässt!
Auf beklemmtes Sehnen folgt ein Jubelfest,
wenn, Herr, Deine Knechte solche Wunden sehn,
die durch Deine Rechte, durch dein Wort geschehn.

3) Ja, des Bräut'gams Stimme, wenn man hört und sieht,
wie Sein Feuer glimme, wie Er Seelen zieht:
Das ist unsre Freunde, unser Lohn und Ruhm,
unsers Geistes Weide, unser Eigentum


Text: Unbekannt
Melodie: Melchior Teschner

Quelle: https://www.evangeliums.net/lieder/lied_so_nahet_teure_seelen.html