Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrückliches Verbot zu denken.
Ludwig Feuerbach
Der Himmel erinnert den Menschen an seine Bestimmung, daran, dass er nicht bloß zum Handeln, sondern auch zur Beschauung bestimmt ist.
Ludwig Feuerbach
Quelle: Das Wesen des Christentums, 1848, S. 41
Der Mensch ist der Anfang der Religion, der Mensch ist die Mitte der Religion, der Mensch ist das Ende der Religion.
Ludwig Feuerbach
Der Religion ist nur das Heilige wahr, der Philosophie nur das Wahre heilig.
Ludwig Feuerbach
Der Ursprung, ja das eigentliche Wesen der Religion ist der Wunsch. Hätte der Mensch keine Wünsche, so hätte er auch keine Götter. Was der Mensch sein möchte, aber nicht ist, dazu macht er seinen Gott.
Ludwig Feuerbach
Die Menschen vergehen, das Wort besteht.
Ludwig Feuerbach
Es gehört kein Mut, kein Charakter, keine Anstrengung, kein Opfer dazu, Christ zu sein. Christentum und weltlicher Vorteil sind identisch.
Ludwig Feuerbach
Gott zu sehen, dies ist der höchste Wunsch, der höchste Triumph des Herzens. Christus ist dieser erfüllte Wunsch, dieser Triumph.
Ludwig Feuerbach
Je mehr das Sinnliche verneint wird, desto sinnlicher ist der Gott, dem das Sinnliche geopfert wird.
Ludwig Feuerbach
Quelle: Das Wesen des Christentums, 1848, S. 70
Nur das Gebet des Glaubens hat Kraft.
Ludwig Feuerbach
Wahre Religion ist gebaut auf das Wahre, das Gute in der Menschennatur, nicht auf der Sünde Morast.
Ludwig Feuerbach
Wir lesen nirgendwo, dass Gott um der Tiere willen Tier geworden sei.
Ludwig Feuerbach
Wo der Glaube an die Mutter Gottes sinkt, da sinkt auch der Glaube an den Sohn Gottes und den Gott Vater.
Ludwig Feuerbach
Wo keine Liebe ist, ist auch keine Wahrheit.
Ludwig Feuerbach
Quelle: Philosophische Kritiken und Grundsätze
Zu einem vollkommenen Menschen gehört die Kraft des Denkens, die Kraft des Willens, die Kraft des Herzens.