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Predigten zu Psalm 140,13

"Ja, die Gerechten werden deinen Namen preisen, die Aufrichtigen werden vor deinem Angesicht wohnen."

Autor: Christoph Blumhardt (* 01.06.1842; † 02.08.1919) deutscher evangelischer Theologe, Pfarrer und Kirchenlieddichter
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Die Gerechten, die Frommen, die, deren Herz bei Gott ist, die bei aller etwaiger Schwachheit doch an den HErrn sich halten, und Seine Gnade und Barmherzigkeit in Anspruch nehmen, - diese Gerechte und Fromme, aus Gnaden von Gott also genannt, die werden danken, die werden vor Seinem Angesicht bleiben. Sie danken, weil sie erkennen und tief fühlen, was Gott zu ihrem Heil vollbracht hat, und wie Großes Er an aller Welt, so auch an ihnen getan und tut, im Neuen Bunde namentlich durch die Auferweckung JEsu von den Toten. Die Ungerechten und Gottlosen können für Gnadenerweisungen Gottes niemals danken. Die Frommen, wenn sie auch hienieden durch manche Trübsale gehen und viel seufzen müssen, behalten immer Stoff zum Danken übrig, so oft ihnen nur der Name des HErrn, des Gnädigen und Barmherzigen, einfällt, zumal ihnen gewiß ist, daß bei ihnen zuletzt alles sich in Lobgesänge auflöst. Ob sie in einer Welt, die im Argen liegt, noch so viele Bekümmernis haben, so dürfen sie doch getrost sein, weil ihnen zugesagt ist, daß sie vor Seinem Angesicht, in Seiner Gemeinschaft, wie sie sie vollendet hoffen in der zukünftigen Herrlichkeit, bleiben und Ihn schauen werden, wie Er ist.

Mel. Wach auf, du Geist der ersten. Ich weiß, der HErr wird sich erbarmen Des Elenden und richten seine Sach'. Er führt hinaus das Recht der Armen, Und läßt Errettung ihnen folgen nach. Da werden die Gerechten danken Dir; Die Frommen bleiben vor Dir für und für.


Autor: Aiden Wilson Tozer (* 21.04.1897; † 12.05.1963) US-amerikanischer evangelischer Pastor und Autor (besser bekannt als A. W. Tozer)
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Die Gegenwart Gottes

Die großen geistlichen Menschen früherer Zeiten waren Menschen, denen gelegentlich intensiv bewusst wurde, dass Gott gegenwärtig ist. Und sie behielten dieses Bewusstsein für den Rest ihres Lebens bei. Wie sonst könnte man erklären, was »Heilige« und »Propheten« sind? Wie sonst könnten wir die wunderbare Kraft zu guten Taten erkennen, die sie über Jahrhunderte hinweg getan haben?

Liegt das nicht daran, dass sie tatsächlich Freunde Gottes geworden sind? Liegt das nicht daran, dass sie in bewusster Gemeinschaft mit dem tatsächlich Gegenwärtigen wandelten und ihre Gebete an Gott richteten in der schlichten Überzeugung, dass sie sich an jemanden wandten, der tatsächlich da war?

Ich möchte das sagen, was bestimmt kein Geheimnis ist: Wir ehren Gott dann, wenn wir das glauben, was Er über sich selbst gesagt hat und wenn wir kühn zu Seinem Gnadenthron treten, statt uns in selbstbewusster Bescheidenheit vor Ihm zu verbergen.

Jene unwahrscheinlichen Menschen, die der Herr zu Seinen engsten Jüngern erwählt hat, mögen zunächst gezögert haben, eine Freundschaft mit Christus einzugehen. Doch Jesus sagte zu ihnen: »Ihr seid meine Freunde!«