Karl Heinz Knöppel (* 14. Juli 1928 in Letmathe (Iserlohn); † 12. September 2003 auf Teneriffa) war ein deutscher evangelisch-freikirchlicher Pastor und Schriftsteller. Er wurde als jüngstes von drei Geschwistern geboren; seine Eltern waren Heinrich Knöppel und Amalie, geb. Rotthaus. Er studierte nach dem Besuch der Haupt- und Mittelschule im Zeitraum zwischen 1947 und 1951 am Predigerseminar Ewersbach Theologie und fand in den Jahren 1951 und 1952 eine erste Anstellung als Bundesjugendsekretär seiner Kirche. Hieran anschließend wirkte er bis 1957 als Gemeindepastor in Remsfeld und Rotenburg/Fulda und war dann bis 1965 Pastor in Berlin-Moabit. Er wechselte danach als Bundespfleger (Bundessekretär) in das Leitungsgremium seiner Kirche; vom Jahr 1973 bis 1991 übte er dann das Amt des Präses aus und war Mitglied im Hauptvorstand der Deutschen evangelischen Allianz. 1977 wurde ihm von der North Park University (Theological Seminary), Chicago der theologische Ehrendoktor verliehen. Von ihm stammen Erbauungsbücher und eine Liedsammlung mit eigener geistlicher Lyrik, die unter dem Titel Zwiesprache. Gebete und Lieder erschienen ist. Er war seit 1953 verheiratet mit Christa Knöppel, geb. Stepczynski. Gemeinsam hatten sie neun Kinder.
Quelle: Joachim Scherf: 200 x nachgefragt