Deine Spur im Sand    

1) Tag für Tag wolltest DU bei mir sein.
Ich glaubte mich in deiner Hand.
Dann holten mich meine Zweifel ein,
ich bin den Weg zurückgerannt.
Ich erinnerte mich an das Meer.
Ich war gefallen dort am Strand.
Dort fand ich unsre Spur und folgte ihr,
bis ich an jener Stelle stand:
Wo bist du Herr, wenn die Nacht sich senkt,
gib mir doch deine Hand.
Wo bist du, Herr, wenn meine Angst mich lähmt,
ich seh nur eine Spur im Sand.

2) Scheinbar gehst du nicht mehr neben mir,
wenn der Weg ins Dunkel führt.
Du bist da, so dachte ich von dir,
doch wann hab ich dich je gespürt.
Ich weiß so wenig von der Zeit,
als ich erschöpft am Boden lag.
Doch warum fühl ich keine Müdigkeit
trotz all der Lasten, die ich trag?
Wo bist du Herr, wenn die Nacht sich senkt,
gib mir doch deine Hand.
Wo bist du, Herr, wenn meine Angst mich lähmt,
ich seh nur eine Spur im Sand.

3) Damals muss ich eingeschlafen sein.
Ich weiß nicht, ob ich noch Kraft besaß.
Als ich erwachte, war ich ganz allein,
doch lag ich weit vom Meer im Gras.
Wenn ich daran denke, frag ich mich,
wie ich dorthin gekommen bin.
Meine Gedanken streifen dich,
und Freude füllt meinen Sinn:
Du bist bei mir, wenn die Nacht einbricht,
ich ruhe in deiner Hand.
In deinen Armen schlafend trägst du mich,
ich sehe deine Spur im Sand.

Das Lied stammt aus der Messe „Lied vom Licht“.
Die Original-Chornoten sind über den Verlag www.edition-gl.de erhältlich.

Text:
Melodie:

Das Lied "Deine Spur im Sand" ist in 1 Liederbüchern enthalten:

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