Christliche Liederdatenbank    

Der verlorene Sohn

1) Nichts wie weg! Er wollte nichts als Freiheit.
Keinen Blick zurück zum Vaterhaus!
Hatte ja sein Erbteil in der Tasche,
doch gab er es mit vollen Händen aus.

2) Wachte manchmal auf in fremden Betten,
doch die große Liebe fand er nicht.
Schaute schließlich nicht mehr in den Spiegel,
er schämte sich vorm eigenen Gesicht.

3) Zahlte oft für seine guten Freunde.
Mit dem Geld war’n alle plötzlich fort.
Lernte so die Menschen besser kennen,
denn Freundschaft ist für viele nur ein Wort.

4) Hatte Panik etwas zu verpassen,
gierig nahm er jede Party mit.
Oft im Tran und nur noch angeödet,
und darum macht er schließlich einen Schnitt.

5) So wie jetzt war er noch nie am Ende.
Vielen Träumen ging er auf den Leim.
Aus dem Chaos bleibt ein einz’ger Ausweg,
und morgen, morgen will er wieder heim.

6) Schließlich hat er doch noch ein Zuhause,
einen Vater, der ihn trotzdem liebt.
Ihn hat er mit seiner Schuld getroffen,
doch hofft er, dass der Vater ihm vergibt.

7) Sehnt sich jetzt nach einem neuen Leben.
Darum steht er auf, geht endlich los,
läuft dem Vater in die offnen Arme,
voll Scham und Reue, Freude riesengroß.

Text: , (2010)
Melodie: (2010)
CCLI-Nr.: 6145875