Du gehst den Weg    

1) Du gehst den Weg, das Kreuz dir auferlegt.
Auf deinen Schultern drückt es hart,
kein Menschenleid bleibt dir erspart.
Du gehst den Weg, das Kreuz dir auferlegt.

2) Du bist allein, will niemand bei dir sein?
Wo sind sie alle? Wo bin ich?
Dreht sich ein jeder nur um sich?
Du bist allein, will niemand bei dir sein?

3) Die Liebe sieht, was dich zu Boden zieht.
Sie trägt mit dir den Schmerz der Welt,
das Kreuz, das Gottes Schöpfung quält.
Die Liebe sieht, was dich zu Boden zieht.

4) Du trägst die Last, die dir die Welt verpasst.
Die Erde leidet schwere Not,
von Hass und Gier ist sie bedroht,
Du trägst die Last, die dir die Welt verpasst.

5) Du wirst beweint, zu wenig gut gemeint.
Zu wenig tut, wer stöhnt und klagt,
beherztes Handeln ist gefragt.
Du wirst beweint, zu wenig gut gemeint.

6) Man stellt dich bloß: Verachtung ist dein Los.
Der Würde und des Rechts beraubt.
Wer ist da noch, der an dich glaubt?
Man stellt dich bloß: Verachtung ist dein Los.

7) Der Menschen Stolz schlägt dich ans Marterholz.
Du wirst verspottet und verlacht,
stirbst unsern Tod – es ist vollbracht!
Der Menschen Stolz schlägt dich ans Marterholz.

8) Seht doch, wie gut, was da die Liebe tut.
Die Mutigen erheben sich,
am Horizont ein Schimmer Licht.
Seht doch, wie gut, was da die Liebe tut.

9) Der Stein ist schwer – und doch: das Grab ist leer.
Gott schuf dich neu im Morgenrot.
Das Leben lebt. Der Tod ist tot.
Der Stein ist schwer – und doch: das Grab ist leer.

Schluss: Halleluja! Halleluja! Halleluja!

Text:
Melodie:

Das Lied "Du gehst den Weg" ist in 1 Liederbüchern enthalten:

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