Mit achtzehn öffnet sich ein Tor    

1) Mit achtzehn öffnet sich ein Tor,
nun ist der Tag gekommen,
Und Land, so weit das Auge reicht,
wird von dir eingenommen.
"Steig auf das Pferd, das Freiheit heißt,
und gib dem Gaul die Sporen.
Wer lange überlegt, hat schon
vorm ersten Schritt verloren."

2) So sagt sich mancher flott am Start,
lässt seine Zügel schießen,
weil alle guten Geister ihn
vor lauter Schreck verließen.
Doch weißt du ja, die Freiheit hat
auch eine Zwillingsschwester.
Trotz Hedonismus um uns her
lieb du sie umso fester.

3) Im Namen ist ganz vorn ein V,
am Schluss ein G zu sprechen.
Dass viele sie kühl ignoriern,
kann sich nur bitter rächen.
Verantwortung gehört dazu.
Fehlt sie, misslingt das Leben.
Hat Gott in unsern Herzen Raum,
lenkt er, wonach wir streben.

4) Dass Tun und Lassen Grenzen hat,
sorgt oft nur für Empörung.
Doch wahre Freiheit braucht ein Ziel,
sonst droht die Selbstzerstörung.
Geh mit viel Mut und Gottvertraun
die jetzt noch neuen Wege.
Wir hoffen, dir kommt nicht zu oft
ein Trampel ins Gehege.

Text:
Melodie: