Christliche Liederdatenbank    

O Herr, der du im Helfen Meister

1) O Herr, der du im Helfen Meister,
wie dank ich sattsam deiner Treu?
Du Schöpfer der vollkomm'nen Geister,
legst mir zum Trost die Wahrheit bei:
es gibt der Engel starke Wacht
auf Leib und Seel' und Güter acht!

2) Wie wohl, wie ruhig kann ich wohnen!
Kein Feind reißt meine Hütten ein;
denn meines Gottes Legionen,
die müssen meine Helden sein.
Mein Haus ist einer Festung gleich,
an eng'lischer Besatzung reich.

3) Wie gut, wie sicher kann ich reisen,
weil stets ein Engel mit mir geht,
der muss mir gute Wege weisen,
wenn Stein und Feind im Wege steht.
Es trägt mich deiner Geister Schar
auf schnellen Flügeln aus Gefahr.

4) Ach, wie andächtig kann ich beten!
Mein Fleh'n geht mit den Engeln fort
und dringt, wie sie, zu jenen Stätten,
zu deinem Gnadenstuhl, mein Hort!
Ich bin mit Engeln ganz umringt,
wenn mein Gebet zum Himmel dringt.

5) Wie sanft und selig kann ich sterben!
Der Engel Hände sind bereit
und tragen mich aus dem Verderben
zum Hafen wahrer Sicherheit;
denn diese Helden jener Welt
sind mir im Tode zugestellt.

6) Ihr aber, Gottes liebe Engel,
die ihr des Höchsten Willen tut,
bewahr' euch Gott vor Menschenmängel
und nehm durch euch das Land in Hut!
So geh'n wir freudig Tag und Nacht
mit dir, du starke Engelwacht!

Text: Unbekannt
Melodie: (1724)

Den Liedtext und Noten findet man in folgenden Liederbüchern:

  Cover Nummer Noten
Wolga Gesangbuch 54 Bestellen