Sankt Martin    

1) Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Pferd lief kraftvoll und geschwind.
Trotz Kälte war er frohgemut, sein Mantel wärmte ihn so gut.

2) Im Schnee saß, im Schnee saß, im Schnee, da saß ein armer Mann,
der hatte nichts als Lumpen an. Er rief: "Hilf mir in meiner Not!
Wenn keiner hilft, bin ich bald tot!"

3) Und Martin, und Martin, und Martin hielt sein Pferd gleich an
und beugte sich zum armen Mann, zog sich sogleich den Mantel aus,
schnitt mit dem Schwert zwei Hälften draus.

4) Dann gab er, dann gab er, er gab die eine Hälfte fort,
der Mann stand stumm vor Freude dort.
Und Martin ohne Zeitverweil ritt fort mit seinem Mantelteil.

5) Zu Hause, zu Hause, zu Hause ging er müd' zur Ruh,
schlief ein und staunte gleich „nanu“.
Er träumte, Jesus hatte an, was er geschenkt dem armen Mann.

6) Er lernte, er lernte, er lernte, ganz auf Gott zu baun
und seinen Wegen zu vertraun. Erst Priester, dann mit Bischofsstab
blieb er Gott treu bis an sein Grab.

Text: (2016)
Melodie:

Das Lied "Sankt Martin" ist in 1 Liederbüchern enthalten:

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