Christliche Liederdatenbank  

Tage vergehen

Die Abdruckerlaubnis für dieses Lied wurde uns von Lothar Gassmann zur Verfügung gestellt.

1) Tage vergehen.
Der Herbst drückt das Laub an das Fenster.
Träume verwehen,
noch ehe die Sonne sie weckt.
Finger erkalten.
Kein Händedruck schenkt ihnen Wärme.
Worte veralten,
weil nun keine Tat sie mehr deckt.

Schwächer und schwächer
glimmt täglich der Docht in der Kerze.
Schwächer und schwächer,
bis er einst völlig erlischt.
Kleiner und kleiner
wird täglich das Fenster zur Zukunft.
Kleiner und kleiner,
bis es verschluckt wird von Nacht.

2) Fallen und fallen
wir tiefer und tiefer ins Leere?
Wird bald verhallen,
was wir hier getan und gesagt?
Ist unser Leben
ein Wandern von Dunkel zu Dunkel?
Wird unser Geben
nur Abfall, von Moder zernagt?

Doch stärker und stärker
strahlt plötzlich das Licht um die Kerze.
Stärker und stärker,
bis es sie völlig erfüllt.
Nacht ist geschwunden.
Im Morgenglanz wartet die Zukunft.
Er ist gefunden,
der sie uns völlig enthüllt.


Den Liedtext und Noten findet man in folgenden Liederbüchern:

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