Wenn in bangen trüben Stunden    

1) Wenn in bangen trüben Stunden
unsre Seele fast verzagt,
wann von Krankheit überwunden
Angst in unserm Innern nagt.
Wolken unsern Blick beschränken,
wir der Treugeliebten denken,
wie sie Gram und Kummer drückt,
keinen Strahl ihr Aug erblickt:

2) O dann neigt sich Gott herüber,
seine Liebe kommt uns nah,
sehnen wir uns dann hinüber,
steht sein Engel vor uns da,
bringt den Kelch des frischen Lebens,
Nein, wir beten nicht vergebens -
Tröstung flüstert er uns zu.
Mut gibt er und Seelenruh.

Text:
Melodie: Unbekannt