Wer hat dich so geschlagen    

1) Wer hat dich so geschlagen,
mein Heil, und dich mit Plagen
so übel zugericht'?
Du bist ja nicht ein Sünder
wie wir und unsre Kinder,
von Übeltaten weißt du nicht.

2) Du setzest dich zum Bürgen,
ja lässest dich gar würgen
für mich und meine Schuld;
mir lässest du dich krönen
mit Dornen, die dich höhnen,
und leidest alles mit Geduld.

3) Ich bin, mein Heil, verbunden
all Augenblick und Stunden
dir überhoch und sehr;
was Leib und Seel vermögen,
das soll ich billig legen
allzeit in deinen Dienst und Ehr.

4) Nun, ich kann nicht viel geben
in diesem armen Leben,
eins aber will ich tun:
es soll dein Tod und Leiden,
bis Leib und Seele scheiden,
mir stets in meinem Herzen ruhn.

Text: (1647)
Melodie: (1539)

Das Lied "Wer hat dich so geschlagen" ist in folgenden Liederbüchern enthalten:

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