Wie ein Zeltdach    

1) Wie ein Zeltdach ist dein Himmel, wie ein Mantel wärmt dein Licht.
Wie ein Wagen fahren Wolken, deine Wohnung, ein Gedicht.
Stürme wählst du dir als Boten, bändigst Feuer und die Glut.
So schufst du die eine Erde und du sprachst: "Ja, das ist gut!"

2) Berge ließt du sich erheben, gabst den Meeren ihren Raum.
Regen netzte feuchte Böden, langsam wuchsen Strauch und Baum.
In den Zweigen singen Vögel, manches Wild an Quellen ruht.
So blüht auf die eine Erde und du sprichst: "Ja, das ist gut!"

3) Gras lässt du für Tiere wachsen; Pflanzen, die uns nützlich sind,
stillst den Hunger der Geschöpfe, machst schön jedes Menschenkind.
Groß, mein Gott, sind deine Werke, sind der Grund für Lebensmut.
Reich beschenkt hast du die Erde und du sprichst: "Ja, das ist gut!"

4) Ohne dich gehn wir verloren; ohne deine gute Hand
fehlt uns Nahrung, fehlt uns Kleidung, wächst die Angst in jedem Land.
Bleib, du Atem unsres Lebens, auf dem so viel Hoffnung ruht.
Segne weiter diese Erde und sprich neu: "Ja, das ist gut!"

Text:
Melodie:

Das Lied "Wie ein Zeltdach" ist in 1 Liederbüchern enthalten:

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