Christliche Liederdatenbank    

Zachäus war in Jericho

1) Zachäus war in Jericho
der Chef vom Zoll, doch wenig froh.
Als Jesus kommt, steht man Spalier,
als wär der König selber hier.
Zachäus ist zwar reich, doch klein.
Kein Schimpfen hilft ihm und kein Schrein.
Das Volk steht trotzig dicht an dicht.
So sieht Zachäus Jesus nicht.

2) Doch diese Chance, ihn jetzt zu sehn,
lässt er sich trotzdem nicht entgehn.
Der Maulbeerbaum am Straßenrand
dient ihm als Ausguck kurzer Hand.
Und grade hier hält Jesus an,
ruft hoch zu dem verblüfften Mann:
Komm runter, bleib heut nicht allein.
Ich will dein Gast sein, lad mich ein.

3) Zachäus gibt ein großes Fest,
das er sich etwas kosten lässt.
Bei Jesus wird ihm plötzlich klar,
wie leer sein Leben bisher war.
Trotz Macht und Ehre, Luxus, Geld,
bleibt schließlich nichts, was wirklich zählt.
Erst Gottes Liebe ist Gewinn,
gibt unserm Leben Ziel und Sinn.

4) Kein Geldschein sagt: Ich hab dich lieb.
Du bittest ihn umsonst: Vergib.
Nur Jesus heilt den Lebensschmerz
und wird zur Heimat für dein Herz.
Das ist Zachäus jetzt passiert.
Solch Glück hat er noch nie verspürt.
Da wird ihm klar, zwar noch verwirrt,
dass er grad neu geboren wird.

5) Und deshalb fasst er den Entschluss,
dass er sein Leben ändern muss.
So teilt er sein Vermögen auf.
Den Spott dafür nimmt er in Kauf.
Was er im Dienst gestohlen hat,
ersetzt er vierfach, in der Tat.
Sein Geld gibt er zur Hälfte weg.
Die Armen sind ein guter Zweck.