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1) Gott, der nach seinem Bilde
aus Staub den Menschen macht,
hat uns seit je zur Freude
einander zugedacht.
Er fügt euch nun zusammen,
lässt Mann und Frau euch sein,
einander Wort und Treue,
einander Brot und Wein.
2) Und wie der Mensch die Antwort
von Anfang an entbehrt,
solange er nicht Liebe
des anderen erfährt,
so sollt auch...
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1) Gott, der Vater, kröne dich
mit dem allerreichsten Segen
und begegne väterlich
dir auf allen deinen Wegen,
dass du's unter seiner Hut
habest überschwenglich gut.
2) Jesu Antlitz leuchte dir
Tag und Nacht, in Freud und Leide
und erquicke für und für
dich auf grüner Lebensweide;
seiner Gnade süßer Schein
strahl ins...
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1) Gott der Vater kröne euch, mit dem allerreichsten Segen,
und begegne väterlich, euch auf allen euren Wegen,
||: dass ihr’s unter seiner Hut habet überschwänglich gut.:||
2) Jesu Antlitz leuchte euch Tag und Nacht, in Freud und Leide,
und erquicke für uns für euch auf grüner Lebensweide;
||: Seiner Gnade süßer Schein strahlt ins...
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1) Gott, der vormals durch Propheten
zu den Vätern vieles sprach,
schenkst uns nach der Morgenröten
nun den anmutsvollen Tag.
Denn jetzt scheint die helle Sonne
und es spricht sein großer Sohn,
unser Heil und Gnadenthron,
uns zum Trost, zur Freud' und Wonne,
sollte seines Wortes Schein
uns denn nicht erquicklich sein?
2) Dieser...
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1) Gott, der wirds wohl machen,
mächtig in den Schwachen
ist er allezeit.
Wem hat’s je gefehlet,
der ihm hat erzählet
all sein Herzeleid?
Drum, mein Herz, vergiss den Schmerz!
Alles steht in seinen Händen,
Gott kann alles wenden.
2) Gott, der wirds wohl machen,
er wird selber wachen
über deine Not.
Wenn du willst verzagen
unter...
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1) Gott, des Himmels Herrn, zu loben,
soll mein täglich' Streben sein.
Heil'ger Geist, du Geist von oben,
stimm mit meinen Lippen ein!
Mein Lied soll ihn immer und ewiglich preisen,
mein Wort soll es Armen und Bangen beweisen,
dass, wer zu dem freundlichen Gnadengott flieht,
sich allen Gefahren auf einmal entzieht.
2) Preiset...
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1) Gott, dessen Namen schon die Fülle
vollkommner Herrlichkeit entdeckt,
erhör mein Herz, das in der Stille
die Früchte deiner Liebe schmeckt
und das auch schon im Glauben fühlt,
wie gütig deine Vorsicht spielt.
2) Du hast und gibst den rechten Frieden,
ach, gib ihn mehr und mehr auch mir
und zwing, wenn Geist und Fleisch...
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1) Gott, dessen starke Hand die Welt
erschaffen hat und noch erhält.
Ich sehe deine Güte.
Ich sehe sie und werd entzückt,
wohin auch nur mein Auge blickt.
Sobald ich mein Gemüte
auf dich, Schöpfer,
achtsam lenke
und dich denke,
find ich Armer
dich als Vater und Erbarmer.
2) Seh ich, so weit mein Auge reicht,
gen Himmel, so...
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1) Gott, dessen Stuhl der Himmel ist,
ich sinke vor dich hin.
Ich überdenke, wer du bist,
und was ich vor dir bin.
2) Was bin ich, Herrscher, gegen dir:
ein welkend' Gras und Laub.
Du bist und bleibest für und für,
ich bin in kurzem Staub.
3) Dein Wesen in Vollkommenheit,
du bist's und keiner mehr.
Du, Gott, bist...
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1) Gott, dich würdig zu verehren,
reicht die Ewigkeit nicht hin.
Mög schon hier dein Lob sich mehren,
ganz erfüllen Herz und Sinn!
2) Deine Gnade an uns dachte,
eh der Welten Grund gelegt.
Deine Liebe uns bewachte,
seit uns diese Erde trägt.
3) Doch am hellsten strahlt die Sonne
deiner Gnad und Lieb, o Gott,
als du Jesus, deine...
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