Maria Vetter-Baumann, geb. Baumann, (* 1. November 1866 in Riehen bei Basel/Schweiz; † 22. Januar 1960) war die Gründerin der Adullam-Stiftung, aus der die gleichnamigen christlichen Pflegezentren in Basel und Riehen hervorgingen. Maria Baumann wurde als Tochter des Lehrers Jakob Baumann (18361905) geboren und evangelisch getauft. Sie war seit dem Jahr 1906 mit dem Gründer der Deutschen Zeltmission und evangelisch-freikirchlichen Erweckungsprediger Jakob Vetter (1872-1918) verheiratet. Aus der Ehe ging eine Tochter, die im Jahr 1908 geborene Maria Berta Emma, genannt Marily, hervor. Maria Vetter-Baumann starb mit 93 Jahren; die Trauerfeier fand am 25. Januar in der Dorfkirche von Riehen statt. Ihre letzte Ruhestätte fand Vetter-Baumann an der Seite ihres bereits 1918 an der Tuberkulose verstorbenen Mannes auf dem Gottesacker in Riehen. In der Liedsammlung der Deutschen Zeltmission, den Sieges-Liedern, die im Jahr 1911 in Geisweid/Westfalen erschienen ist, findet sich ein Glaubenskampflied unter der Angabe M. Baumann. Das Lied heißt Nicht sehen und doch glauben und hat vier Strophen.
Quelle: Joachim Scherf: 200 x nachgefragt