Volkmar Hamp (* 15. September 1964 in Maroua/Kamerun) ist ein deutscher evangelisch-freikirchlicher Theologe (Baptist). Seine Eltern, der Pastor Edelmut Hamp (* 1936) und die Ärztin Gisela Hamp, geb. Krause (1932-2020), waren Missionare der Europäischen Baptistischen Mission (EBM) in Kamerun und anschließend für den Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland (BEFG) im Gemeindedienst tätig. Volkmar Hamp besuchte im Zeitraum zwischen 1970 und 1972 in Gronau/Westfalen und zwischen 1972 und 1974 in Velbert im Rheinland die Grundschule. Dort ging er anschließend auf das Nikolaus-Ehlen-Gymnasium, wo er im Jahr 1983 sein Abitur ablegte. Danach studierte er zwischen 1983 und 1991 evangelische Theologie in Bochum und Heidelberg und arbeitete im Anschluss daran bis 1994 als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Buchreihe Fontes Christiani an der Ruhr-Universität in Bochum. Im Frühjahr 1994 wurde er auf die Stelle des Referenten für Kinder- und Jungschararbeit im Gemeindejugendwerk (GJW) des Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden im Rheinland berufen und wechselte 1999 in die GJW-Bundesgeschäftsstelle nach Elstal bei Berlin, wo er bis 2014 Referent für die Arbeit mit Kindern war und seitdem als Referent für Redaktionelles arbeitet. Volkmar Hamp lebt in Berlin und ist dort Mitglied der Baptistenkirche Wedding. In seiner Funktion als Kinder- und Jungscharreferent und in der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendchorarbeit hat er diverse Lieder für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geschrieben, darunter z.B. die deutschen Texte für das Kinder-Musical Arche-ologie oder: Der Noah-Überlebenstrick, erschienen im Jahr 1998 im Verlag Klaus Gerth in Asslar. Im Gesangbuch Feiern und Loben, das im Jahr 2003 vom Bund Freier ev. Gemeinden und vom Bund Ev.-Freikirchlicher Gemeinden herausgegeben wurde, ist er mit dem Lied Mehr als ein Buch vertreten. Einige weitere Lieder finden sich in den GJW-Kinderliederbüchern Jede Menge Töne (2001) und Jede Menge Töne 2 (2012), die beide im Oncken-Verlag in Kassel erschienen sind.
Quelle: Joachim Scherf: 200 x nachgefragt