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Predigten zu 3. Mose 19,5

"Und wenn ihr ein Friedensopfer dem der HERR opfert, so sollt ihr es zum Wohlgefallen für euch opfern."

Autor: Dora Rappard (* 01.09.1842; † 10.10.1923) Schweizer Missionarin und evangelische Kirchenlieddichterin

"Wenn ihr dem Herrn wollt Dankopfer tun, so sollt ihr opfern, so dass es ihm gefallen mag."

Manche Christen kennen das Alte Testament sehr wenig. Es ist mir, zum Beispiel, schon gesagt worden: Im dritten Buch Mose lese ich nie; da sind ja lauter Satzungen, die für uns keinen Wert haben. Das ist ein sehr oberflächliches Urteil. Gerade in diesem Buche finden sich Schätze, an denen das vom Geist Gottes erleuchtete Herz sich laben kann. Abgesehen von der tiefen Bedeutung des Opferdienstes, lernen wir hier in einer Menge kleiner Züge den Sinn und die Art unseres Gottes kennen. In unserem Textkapitel ist eine Fülle von Weisheit, Liebe und zarter Rücksicht enthalten, die wir mit Ernst beherzigen sollten, zumal der stete Hinweis auf Gott den Ermahnungen einen besonderen Stempel aufdrückt. Sechzehn Mal kommt, wie ein geweihter Kehrreim, das Wort immer wieder vor: Denn Ich bin der Herr.

Im heutigen Losungsworte ist ein fester Grundsatz niedergelegt: unser Tun und Lassen, unsere Gottesdienste und Opfer müssen nach Gottes Wort eingerichtet werden, sollen sie ihm gefallen. Es steht alles in Beziehung zu ihm. Es gilt heilig umgehen mit dem heiligen Gott.

Herr, ich möchte Dir heute ein Dankopfer bringen. Lass es geschehn im Namen Jesu Christ, so wie es Dir durch ihn gefällig ist.