Wer Freude, Kraft, Frieden oder das ewige Leben erlangen will, muss nahe herantreten oder hineingehen zu dem, bei dem sie sind.
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Wer nach dem Himmel strebt, dem wird die Erde "in den Schoß fallen"; wer nach der Erde strebt, dem gehen sowohl Himmel wie Erde verloren.
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Wer wahrhaft mit Gott verbunden ist, der wird es auch mit seinen Mitmenschen sein.
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Wie stark der Hang zum Bösen in uns Menschen ist, finden wir erst heraus, wenn wir uns von ihm lösen wollen.
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Wir haben die merkwürdige Illusion, dass allein die Zeit die Sünden tilgt.
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Wir loben darum so gern, was uns Freude macht, weil das Lob unsere Freude mehrt, sie zu ihrer gottgewollten Erfüllung bringt.
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Wir müssen vor Gott bringen, was in uns ist, nicht, was in uns sein sollte.
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Wir sind halbherzige Kreaturen, die mit Trunkenheit, Promiskuität und Ehrgeiz herumspielen, wo uns doch unendliche Freude angeboten wird, wie ein unverständiges Kind hinausgehen will, um Sandkuchen zu backen in einer schlammigen Erdmulde, weil es nicht weiß, was es bedeutet, dass man es für einen Ausflug an den Meeresstrand mitnehmen möchte. Wir sind viel zu schnell zufrieden zu stellen.
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Wir sollen uns nicht lange fragen, ob wir unseren Nächsten lieben, sondern wir sollen handeln, als ob wir ihn lieben.
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Wir sollten uns gleichzeitig der innigsten Nähe, aber auch der unendlichen Ferne zu Gott bewusst sein.
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Wir tragen ein Verlangen in uns, das durch kein natürliches Glück gestillt werden kann.
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Wir vertrauen, nicht weil es einen Gott gibt, sondern weil es diesen Gott gibt.
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Wir werden Gott sehen, und das wird Freude sein.
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Wo Gott in einem Menschenherz die Regierung übernimmt, da entlässt er manche der "einheimischen Obrigkeiten" ganz aus ihrem Dienst.
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Würde uns das Christentum ein Weltbild vermitteln, das genau unseren Erwartungen entspricht, so würde ich das Christentum für eine menschliche Erfindung halten.
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