Den Feind beseitigen – oder die Feindschaft? An dieser Differenz entscheidet sich alles!
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Der Mensch kann Gott nie so sehr ablehnen, dass Er in ihm nicht mehr anwesend sein kann – der Immanenzwille Gottes ist stets größer. Der Mensch kann Gott nie so sehr verleugnen, dass Er ihn vergessen würde – die Treue Gottes ist stets größer. Der Mensch kann Gott nie so sehr hassen, dass Er aufhörte, ihn zu lieben – die Barmherzigkeit Gottes ist stets größer. Bei aller Freiheit des Menschen – Gott lässt sich keine Grenzen setzen.
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Der Unterschied zwischen einem religiösen Philosophen und einem Religionsphilosophen ist der zwischen einem Gourmetkoch und einem Lebensmittelchemiker. Beide arbeiten mit Kartoffeln, doch der eine braucht sie, um daraus Kroketten zu machen und der andere, um deren Nährwert zu bestimmen.
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Die Aufklärung hat der Freiheit und der Demokratie den Weg bereitet, und damit die Moderne ermöglicht. Sie hat aber auch dafür gesorgt, dass es heute zu viele Menschen gibt, die schon zu wissen glauben und zu wenige, die noch zu glauben wissen.
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Die gemeinsame Quelle von Wissenschaft und Religion ist das kindliche Staunen angesichts des Seins. Für die wissenschaftliche Vernunft muss es enden, in der religiösen Vernunft bleibt es erhalten.
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Die Idee hat im Christentum Name, Gesicht und Geschichte: Jesus Christus.
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Die Lehre der Kirche ist nicht das Privateigentum des jeweiligen Papstes, sondern das Stiftungsvermögen unseres Herrn Jesus Christus.
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Die tiefe Bedeutung der Heiligen liegt darin, dass mit dem lebendigen Glauben der Toten der tote Glaube der Lebenden erneuert wird.
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Einige Religionskritiker kommen mir vor wie Nichtschwimmer, die die Baderegeln für das Wasser halten.
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Erfolglosigkeit ist nicht gleichbedeutend mit Folgenlosigkeit – auch Niederlagen können aufrichten.
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Es gibt offenbar immer mehr Menschen mit Internetanschluss, bei denen die Menge an Zeit, die für eine Debatte zur Verfügung steht, und die Menge an Ahnung vom Thema sich reziprok proportional zueinander verhalten. Wenn das Thema "Kirche" lautet, nähert man sich schnell den theoretischen Grenzwerten: Die Zeit ist schier unendlich, die Ahnung praktisch null.
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Es kostet Kraft, zu tun, was man sagt. Es verlangt Mut, zu sagen, was man denkt. Es ist Gnade, zu denken, was wahr ist.
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Gott darf nicht bewiesen werden, selbst wenn dies leicht wäre. Gott muss bezeugt werden, auch wenn es schwer fällt.
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Gott hat sich mit uns versöhnt, weil Er uns liebt. Er gibt etwas von sich, auf das wir keinen Anspruch haben: Seinen Sohn.
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Gott ist nicht lieb, Gott ist Liebe.
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