Wir können uns Gott nie im gläubigen Gebet nahen, ohne dass wir mehr erhalten, als wir je zu hoffen gewagt hätten. Erwartung Gott gegenüber ist eine wunderbare Frucht des Gebets.
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Wir sollten mit unseren Anliegen so zum HERRN gehen, als wären sie schon die Seinen.
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Wir sollten nicht nur das als Gebet ansehen, was unsere Lippen äußern; schon der Wunsch des gläubigen Herzens gilt vor Gott als Gebet. Es ist wie Weihrauch, der in der Stille vor Ihm aufsteigt.
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Wir werden der Zunge anderer nicht entkommen, bevor wir nicht der Selbstliebe und der Einbildung entkommen sind.
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Wir wissen nur durch Worte und Taten, was im Herz eines anderen Menschen vor sich geht. Wenn uns ein Bruder verletzt, dann sollten wir ihn zuerst anhören und zwar gründlich, bevor wir meinen, er wäre im Unrecht. In vielen Fällen wird es eher so sein, das wir uns nicht weniger tadeln müssen als ihn.
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Wollen wir fleischlichem Verhalten von Brüdern mit Weisheit begegnen, dann sollten wir zunächst dem Beispiel Christi folgen und für die Gnade, in der sie leben, danken und sie dem HERRN anbefehlen.
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Zur Existenzgrundlage des Menschen gehört das Verlangen, jemandem vertrauen zu können und geliebt zu werden.
Quelle:
Aus dem Buch: Die fünf Sprachen der Liebe für Wenig-Leser, Franke Verlag, 2010 (Buch kaufen)
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Die, die in Gnade sterben, gehen nicht weiter von uns fort als Gott - und Gott ist sehr nah.
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Gott ist nicht weit weg von uns. Eher erwartet er uns jeden Moment in unserer Handlung, in der Arbeit des Augenblicks.
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Nicht das ist der Triumph des Glaubens, dass er das Leiden aufhebt, sondern dass er es in ein höheres Gelingen einbezieht.
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Niemals wird der Mensch sich einverstanden erklären, wie ein Sisyphus zu arbeiten.
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Besser ist ein Sünder, der weiß, dass er ein Sünder ist, als ein Gerechter, der weiß, dass er ein Gerechter ist.
Quelle:
Hacohen, Al ha-Torah, Bd. V. S. 503 |
Der Rebbe von Leowo sagte: "Wenn jemand zu dir kommt und dich um Unterstützung bittet und du dann zu diesem Menschen sagst: 'Gott wird dir helfen!' dann bist du ein untreuer Knecht Gottes. Du solltest begreifen, dass Gott dich gesandt hat, um den Bedürftigen zu helfen, nicht, um sie zu Gott zurückzuschicken.
Quelle:
Seder ha-Tefillot II, 28f (Buch kaufen)
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Die große Schuld des Menschen ist, dass er in jedem Augenblick die Umkehr tun kann und nicht tut.
Quelle:
Rabbi Bunam |
Die größte Hochmütigkeit ist die übertriebene Frömmigkeit.
Quelle:
Itture Tora, Bd. VI, S. 67 |