Respekt oder Vertrauen setzt in irgendeiner Weise ein Verdienst voraus, Annahme nicht.
|
Unruhe bedeutet nicht, dass etwas geistlich mit uns nicht stimmt. Wenn ich unruhig bin, weiß ich, dass irgendetwas im Gange ist - Gott tut etwas, und ich will aufmerksam sein.
|
Unsere Hoffnung liegt in dem Wissen, dass es einen Weg durch den Schmerz hindurch gibt.
|
Unsere Leidenschaft stirbt oft deshalb, weil wir bereits alles zu wissen glauben, was es über Gott zu wissen gibt.
|
Versuchen Sie nicht, Ihre Gefühle vor Gott zu verbergen. Es gibt nichts, was er nicht schon gesehen oder selbst erlebt hat, als er noch auf der Erde lebte.
|
Wenn wir uns ganz klar machen, dass wir ewig leben, dann wird das, was momentan so wichtig erscheint, unbedeutend.
|
Wir müssen unsere Freiheit schätzen lernen, und wir können uns dabei sicher fühlen, weil Gott uns schon immer einen Schritt voraus ist.
|
Wir wissen erst richtig zu schätzen, dass wir gesunde Beine haben, wenn wir einmal in einem Rollstuhl gesessen haben.
|
Nirgends ist die Gefahr der Menschenerhebung und Menschenverehrung größer als bei vorkommenden Wundern. Wie staunt man die Menschen an, durch welche sie geschehen!
|
Wenn du vor einer Entscheidung stehst und du hast keine Klarheit über deinen Weg, dann tritt auf der Stelle, bis du Klarheit hast. Und wenn man dich drängt, dann denke: Nur der Teufel hat Eile. Warte, bis Gott dich gehen heißt.
Quelle:
Aus dem Buch: Plaudereien in meinem Studierzimmer, CLV, 2009, Seite 171 (Buch kaufen)
|
Wie oft meinen wir in irgendeiner Sache, die Schwierigkeit liege bei den anderen. Der Herr aber deckt uns mit zarter Hand auf, dass sie in uns liegen.
|
Das Buch der Bücher gleicht einer Quelle, die beständig fließt und um so reichlicher strömischert, je mehr man daraus schöpft.
|
Der Herr lehrt uns, gemeinsam für unsere Brüder zu beten. Denn er sagt nicht: "Mein Vater im Himmel", sondern: "Vater unser", damit unser Gebet wie aus einer Seele für den ganzen Leib der Kirche eintrete.
|
Die Geduld ist im Stande, auch den verwildertsten und frechsten Menschen so umzustimmen, dass er lenksam und für edlere Regungen wieder empfänglich wird.
|
Du sagst: Was habe ich nötig zu beten? Gerade deshalb hast du es nötig, weil du glaubst, du hättest es nicht nötig!
|