Jedermann kann zum Bau des Reiches Gottes beitragen, er sei Lehrer oder Laie, Herr oder Knecht, gelehrt oder ungelehrt, Priester oder Laie, reich oder arm, hoch oder niedrig, Bürger oder Bauer.
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Lass dir nicht weismachen, dass der Mensch sich raten könne und selbst seinen Weg wisse.
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Lerne gerne von anderen, und wo von Weisheit, Menschenglück, Licht, Freiheit, Tugend etc. geredet wird, da höre fleißig zu.
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Man kann nicht bergauf kommen, ohne bergan zu gehen. Und obwohl steigen beschwerlich ist, so kommt man doch dem Gipfel immer näher, und mit jedem Schritt wird die Aussicht umher freier und schöner.
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Menschen Will´ und Werk vergehet, wie die Wahrheit spricht; was mit Gott geeinigt stehet, das vergehet nicht.
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Menschliche Werke, wie alle Dinge dieser Welt, wanken und verändern Gestalt und Farben. Die Wahrheit bleibt und wanket nicht.
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Merk auf die Stimme tief in dir; sie ist des Menschen Kleinod hier.
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Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist.
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Nimm dich der Wahrheit an, wenn du kannst, und lass dich gern ihretwegen hassen.
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Nimm wahr der Zeit; sie eilet sich Und kommt nicht wieder ewiglich.
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Poeten sind helle reine Kieselsteine, an die der schöne Himmel und die schöne Erde und die heilige Religion anschlagen, dass Funken herausfliegen.
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Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen, und ist doch rund und schön! So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.
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Sei gewiss, dass nichts dein Eigentum sei, was du nicht inwendig in dir hast.
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Sein Reich war nicht von dieser Welt.
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Selig ist der Mensch, der mit sich selbst im Frieden ist und unter allen Umständen frei und unerschrocken auf und um sich sehen kann! Es gibt auf Erden kein größer Glück. Wer doch sich und andere danach recht lüstern machen könnte!
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