Wer nichts weiß, muss alles Glauben
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Wir sind so eitel, dass uns sogar an der Meinung der Leute, an denen uns nichts liegt, etwas gelegen ist.
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Wir sollen immer verzeihen, dem Reuigen um seinetwillen, dem Reulosen um unseretwillen.
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Wir suchen die Wahrheit, finden wollen wir sie aber nur dort, wo es uns beliebt.
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Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen und trotzdem zu uns halten.
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Meinen Körper und mein Gehirn kann ich erklären, aber das ist nicht alles. Meine eigene Exisrenz kann ich nicht erklären.
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"Geben ist seliger als Nehmen" - doch manchmal auch leichter. Da wir zu stolz sind, uns einfach beschenken zu lassen, tun wir uns mit dem unseligeren Nehmen oft noch schwerer als mit dem ohnehin schon schwierigen Geben.
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"Heiligung bedeutet Selbstaufgabe!" - Nein, Heiligung bedeutet Hingabe! Aber was willst du Gott hingeben, wenn du doch meinst, dich zuvor selbst aufgeben zu müssen?
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"Nachfolge bedeutet Selbstverleugnung!" - Nein, Nachfolge bedeutet Selbstfindung! Denn wenn ich Christus nachfolge, finde ich bei ihm mein wirkliches und eigentliches Leben.
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All unser Tun kann in der geschöpflichen Gelassenheit derer geschehen, die sich nicht selbst erschaffen müssen.
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Alle deine Worte werden für mich zu Verheißungen, wenn ich nur erkenne, dass auch deine Gebote beschreiben, was du selbst durch mich tun willst.
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Als Hoffende leben wir nicht länger nur im Schatten unserer Vergangenheit, sondern schon im Licht der Zukunft Gottes mit uns.
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Als ich dich, Herr, so sehen wollte, wie du wirklich bist, begann ich zugleich mich selbst mit neuen Augen zu sehen.
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Christus "konsequent" nachfolgen bedeutet: folgerichtig das ganze Leben ausrichten an Christus, beharrlich an der Liebe festhalten wie Christus und zielstrebig nach der Wahrheit suchen in Christus.
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Christus wird sich in unserem Leben mindestens als so groß erweisen, wie wir es ihm zutrauen und glauben - nie als kleiner, aber meistens als größer.
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