Nichts ist für uns überwältigender als die Erfahrung uneingeschränkter Zuneigung. So gibt es keinen stärkeren Imperativ als den Indikativ der Liebe! Sie ist – gerade indem sie voraussetzungslos und bedingungslos gilt – für uns so folgenreich und prägend wie kein anderes Erleben.
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Nichts ist für unser Leben so folgenreich wie die Erfahrung einer voraussetzungslosen Liebe.
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Nur das persönlich erkannte Wissen ist Erkenntnis, und erst die gelebte und durch Erfahrung bewährte Erkenntnis ist Weisheit.
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Oft gründet unsere Kraftlosigkeit nicht in unserem Mangel an Stärke, sondern in dem Übermaß unserer Belastung. Dann sollten wir Gott nicht um mehr Kraft, sondern um mehr Einsicht bitten.
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Schwerwiegende Entscheidungen fallen selten in leichten Zeiten, und tief gehende Veränderungen entstehen nicht durch oberflächliche Erfahrungen.
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So stark muss ich erst einmal werden, dass ich schwach sein kann, ohne es als Schwäche zu empfinden.
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Überraschenderweise begann der Weg zu mir selbst da, wo ich mich auf den Weg zu dir, mein Gott, machte.
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Unsere Fähigkeiten und Stärken werden von Gott gewiss berücksichtigt, das bedeutet aber nicht, dass er sich durch unsere Unfähigkeit und Schwachheit von seinem Vorhaben mit uns abbringen ließe.
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Unsere Zuversicht gründet nicht darin, dass wir Christus ergriffen haben, sondern darin, dass er uns ergriffen hat, damit wir nun unsererseits nach ihm greifen und uns an ihn halten können.
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Verständnis für die Schwachheit anderer erwächst nicht aus der eigenen Stärke, und wie man andere Menschen tröstet, wissen wir erst, wenn wir nicht nur getrost, sondern auch selbst getröstet sind.
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Von schönen Erinnerungen können wir nicht leben - aber manchmal wird uns durch die Erinnerung bewusst, wovon wir wirklich leben können.
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Vorfreude ist die Fähigkeit, vor Freude außer sich zu sein, obwohl der Grund zur Freude noch gar nicht bei einem ist.
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Vorfreude ist eine bewegende Erfahrung, bei der die Wirkung der Ursache zuvorkommt!
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Während wir beten, sollten wir nebenher nichts anderes denken oder tun - aber bei allem, was wir denken, sprechen oder tun, können wir gleichzeitig beten.
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Wann lebe ich in Gott gelassen? Wenn ich lerne, dass ich für mein eigenes Leben entbehrlicher bin als Gott, und erkenne, dass Gott mich in seinem Leben niemals mehr entbehren will.
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