Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.
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Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt.
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Eine Welt ohne Gott ist nicht nur die unsittlichste, sondern auch die unkomfortabelste, die sich ersinnen lässt.
Quelle:
Kulturgeschichte der Neuzeit. München: Beck, 1969. S. 940 |
Nach welchen Gesetzen die Natur wirklich verfährt, werden wir selbstverständlich niemals erfahren. Darwin hat nicht mehr Recht als Moses; nicht die Natur ist darwinistisch, aber der heutige Mensch ist es.
Quelle:
Ecce Poeta, Berlin 1912, S. 90 |
Tatsächlich ist der Darwinismus eine dialektische Konstruktion, ja eine Art Religion mit sehr ausgebildeter Mythologie und Dogmatik.
Quelle:
Kulturgeschichte der Neuzeit, Einbändige Ausgabe München ab 1960, S. 1162 |
Du sollst Gott mehr gehorchen denn den Menschen.
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Ein wenig Dalai Lama, ein bisschen Marienwallfahrt, ein Schuss protestantischer Antiklerikalismus, ein großer Löffel Esoterik und drei Körnchen Hildegard von Bingen, angerichtet auf einem Salatbett aus Wir-haben-doch-alle-den-gleichen-Gott.
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Es heißt, dass wir Könige auf Erden die Ebenbilder Gottes seien. Ich habe mich daraufhin im Spiegel betrachtet. Sehr schmeichelhaft für den lieben Gott ist das nicht.
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Gott will keine Theoretiker des Glaubens, er will Praktiker der Liebe.
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Nichts versüßt unser Dasein mehr als eine gewisse Seelenruhe, welche die Sorgen und trüben Vorstellungen, die den Geist beunruhigen, verscheucht.
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Wäre nur eine Religion in der Welt, so würde sie stolz und zügellos despotisch sein.
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Erfolg verändert den Menschen nicht. Er entlarvt ihn.
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Es sind die kleinen Rechthabereien, die eine große Liebe zermürben.
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Gott will, dass wir sind, wie er uns geschaffen hat.
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Man sollte dem anderen die Wahrheit wie einen Mantel hinhalten, dass er hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren schlagen.
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