Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muss ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er.
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Der Mensch kann nicht Gott verehren und gleichzeitig seinen Mitmenschen verachten. Das eine ist mit dem anderen unvereinbar.
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Die Wahrheit ist nicht dass ausschließliche Eigentum einer einzelnen heiligen Schrift. Die Forderung der Zeit ist nicht eine einzige Religion, sondern die gegenseitige Achtung und Duldsamkeit der Anhänger aller Religionen.
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Ein tief gefühltes Gebet um Reinheit jeden Tag macht uns nach und nach rein.
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Es gibt keine vollkommene Leistung ohne das Gebet, ohne die eindeutige Erkenntnis, dass selbst das beste menschliche Streben keine Frucht bringt, wenn nicht der Segen Gottes darauf liegt.
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Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.
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Es gibt unzählige Definitionen von Gott. Doch ich bete Gott nur als Wahrheit an.
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Es ist müßig davon zu reden, dass wir Seelen für Gott gewinnen wollen. Ist Gott so hilflos, dass er nicht von sich aus Seelen für sich gewinnen könnte? Religion ist immer die persönliche Angelegenheit jedes einzelnen.
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Es ist seltsam, dass wir hinter Ärzten herlaufen, die selber sterblich sind, und Gott, den unsterblichen, ewigen und unfehlbaren Arzt, vergessen.
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Europa hat den weisen, kühnen und tapferen Widerstand Jesu von Nazareth als passiven Widerstand missdeutet, wie wenn es sich um die Tat eines Schwächlings handelte. Als ich das Neue Testament zum erstenmal las, fand ich nichts von Passivität oder Schwäche an Jesus in den Schilderungen, die die vier Evangelien von ihm geben.
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Europa ist heute nur dem Namen nach christlich. In Wirklichkeit betet es den Mammon an.
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Freude liegt im Kampf, im Wagnis, in der Leidensbereitschaft, nicht im Siege.
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Für die Religion zu sterben ist eine gute Sache; für den Fanatismus aber darf man weder sterben noch leben.
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Glaube an die Wahrheit, denke an die Wahrheit, und lebe die Wahrheit. So sehr auch die Unwahrheit zu triumphieren scheint, sie kann niemals gegen die Wahrheit obsiegen.
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Gott beantwortet das Gebet auf seine Weise, nicht auf die unsrige.
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