Ei so richte dich empor, du betrübtes Angesicht! Lass das Seufzen, nimm hervor deines Glaubens Freudenlicht! Das behalt, wenn dich die Nacht deines Kummers trauig macht
|
Eins aber, hoff ich, wirst du mir, mein Heiland, nicht versagen: dass ich dich möchte für und für in, bei und an mir tragen.
|
Er gebe uns ein fröhlich Herz, erfrische Geist und Sinn und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz ins Meeres Tiefe hin.
|
Er hört die Seufzer deiner Seelen und des Herzens stilles Klagen, und was du keinem darfst erzählen, magst du Gott gar kühnlich sagen.
|
Er ist dein Schatz, dein Erb und Teil, dein Glanz und Freudenlicht, dein Schirm und Schild, dein Hilf und Heil, schafft Rat und lässt dich nicht.
|
Er ist nicht fern, steht in der Mitten, hört bald und gern der Armen Bitten.
|
Er nimmt auf sich, was auf Erden wir getan, gibt sich dran, unser Lamm zu werden, unser Lamm, das für uns stirbet und bei Gott für den Tod Gnad und Fried erwirbet.
|
Er weiß viel tausend Weisen, zu retten aus dem Tod, ernährt und gibet Speisen zur Zeit der Hungersnot, macht schöne rote Wangen oft bei geringem Mahl; und die da sind gefangen, die reißt er aus der Qual.
|
Erforsch, Herr, all mein Herz und Mut, sieh, ob mein Weg sei recht und gut, und führe mich bald himmelan den ewgen Weg, die Freudenbahn!
|
Erhöre, Herr, mein Beten und lass mein Übertreten zur Rechten und zur Linken ins Meeres Tiefe sinken.
|
Ermuntert euch und singt mit Schall Gott, unserm höchsten Gut, der seine Wunder überall und große Dinge tut.
|
Es tobe, was da kann, mein Haupt nimmt sich mein an, mein Heiland ist mein Schild, der alles Toben stillt.
|
Es weiß ein Christ und bleibt dabei, dass Gott sein Freund und Vater sei; er hau, er brenn, er stech, er schneid, hier ist nichts, das uns von ihm scheid.
|
Fehlts hier und da? Ei, unverzagt! Lass Sorg und Kummer schwinden! Der mir das Größte nicht versagt, wird Rat zum Kleinen finden.
|
Frisch auf, getrost und unverzagt! Wer´s nur mit Gott im Glauben wagt, Der wird den Sieg erhalten.
|