Geduld kommt aus dem Glauben und hängt an Gottes Wort; das lässt sie sich nicht rauben, das ist ihr Heil und Hort.
|
Geh aus, mein Herz und suche Freud in dieser lieben Sommerszeit an deines Gottes Gaben. Schau an der schönen Gärten Zier und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben.
|
Geiziges Brennen, unchristliches Rennen nach Gut mit Sünde, das tilge geschwinde von meinem Herzen und wirf es hinaus.
|
Gelobt sei deine Treue, die alle Morgen neue; Lob sei den starken Händen, die alles Herzleid wenden.
|
Gib dich zufrieden und sei stille in dem Gotte deines Lebens, in ihm ruht aller Freuden Fülle, ohn ihn mühst du dich vergebens. Er ist dein Quell und deine Sonne, scheint täglich hell zu deiner Wonne. Gib dich zufrieden.
|
Gib mir und all denen, die sich von Herzen sehnen nach dir und deiner Hulde, ein Herz, das sich gedulde.
|
Gott hält sein Wort mit Freuden, und was er spricht geschicht, und wer Gewalt muss leiden, den schützt er im Gericht.
|
Gott hat noch niemals was versehn in seinem Regiment; nein, was er tut und lässt geschehn, das nimmt ein gutes End.
|
Gott ist deiner Liebe voll und von ganzem Herzen treu; wenn du wünschest, prüft er wohl, wie dein Wunsch beschaffen sei; ist dirs gut, so geht ers ein, ists dein Schade, spricht er: Nein.
|
Gott wird Mensch dir, Mensch, zugute Gottes Kind, das verbind´t sich mit unserm Blute.
|
Gottes Kinder säen zwar traurig und mit Tränen, aber endlich bringt das Jahr, wonach sie sich sehnen.
|
Greif mich doch nicht zu heftig an, damit ich nicht vergehe! Du weißt wohl, was ich tragen kann, wie´s um mein Leben stehe.
|
Gute Freunde sind wie Stäbe, da der Menschen Gang sich hält, dass der schwache Fuß sich hebe, wenn der Leib zu Boden fällt.
|
Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden, du bist mein, ich bin dein, niemand kann uns scheiden. Ich bin dein, weil du dein Leben und dein Blut mir zugut in den Tod gegeben.
|
Hier sind die starken Kräfte, die unerschöpfte Macht; das weisen die Geschäfte, die seine Hand gemacht: der Himmel und die Erde mit ihrem ganzen Heer, der Fisch unzähl´ge Herde im großen wilden Meer.
|