Wo gebetet wird, da fließt Segen.
|
Wo Gott einen Punkt setzt, sollten wir kein Fragezeichen mehr machen.
|
Wo Gott nicht geehrt und seine Gebote nicht befolgt werden, kann kein Friede sein.
|
Wo Gott nicht geehrt wird, kann kein Friede sein.
|
Wo ich mein Leid zu Gott bringe, wird es vielleicht nicht erklärlicher, aber auf jeden Fall erträglicher.
|
Wo ich meine Not zu Gott bringe, wird sie vielleicht nicht erklärlicher, aber auf jeden Fall erträglicher.
|
Wo ich mich Gott anvertraue, kann aus dem Klagelied ein Lobgesang werden.
|
Wo Jesus ist, da ist göttliche Allmacht mitten in menschlicher Ohnmacht.
|
Wo wir an unsere Grenzen stoßen, beginnt Gottes grenzenloses Erbarmen.
|
Wo wir auf Jesus sehen, geht der Blick von der Notlage zum Notwender.
|
Womit man selig sterben kann, damit kann man auch glücklich leben.
|
Zukunftshoffnung und Gegenwartsverantwortung sind zwei Seiten einer Medaille.
|
Zum Dank nach oben gehört auch der Dank zur Seite.
|
Beten bedeutet nichts anderes, als sich in die Sonne der Gnade legen, die Not seiner Seele und seines Leibes in diesem heiligen Licht ausbreiten, das alle Bakterien der Sünde entkräftet.
|
Beten bedeutet nichts anderes, als sich Jesus aufschließen, so dass er mit seiner Allmacht zu uns hereinkommen kann. Der Erfolg des Betens muss nicht abhängig sein von Gewissheit oder Freimütigkeit des Beters oder irgendetwas Ähnlichem, sondern immer nur geht es um das eine: sich aufzuschließen. Und das ist nicht eine Frage der Kraft, sondern des Willens: will ich Jesus hereinlassen in meine Not? Diese Frage ist wiederum von meiner Hilflosigkeit abhängig. Darum ist das Gebet ein geheimnisvolles Werkzeug, das im tiefsten Grunde nur von den Hilflosen mit Erfolg benutzt werden kann.
Quelle:
Aus dem Buch: Vom Beten: Eine kleine Schule des Gebets, SCM R. Brockhaus, 2013 (Buch kaufen)
|