Schon bricht des Tages Glanz hervor. Voll Demut fleht zu Gott empor, dass, was auch diesen Tag geschieht, vor allem Unheil er behüt´.
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Seid ihr hoffend stille, strömt die Kraft euch zu. Stets bleibt Gottes Wille, dass er Wunder tu. Durch Stillesein und Hoffen werdet stark und fest, seht den Himmel offen, der euch nicht verlässt.
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Seine Zeit nicht zu kennen und doch jeden ihrer Augenblicke gezählt zu glauben - es ist ein großer Friede in der Welt voller Angst.
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Sieh nicht an, was du selber bist in deiner Schuld und Schwäche. Sieh den an, der gekommen ist, damit er für dich spreche. Sieh an, was dir heut widerfährt, heut, da dein Heiland eingekehrt, dich wieder heimzubringen auf adlerstarken Schwingen.
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So tief einer in der Buße steht, steht er auch in der Gnade.
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Tief muss Gott uns hinabführen, sollen wir festen Grund finden in ihm.
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Tragbar ist das irdische Leben dem Glauben erst als unausgesetzter Vorgang der Überwindung: als ständiges Kommen des Reiches Gottes in die eigene Verlorenheit.
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Und vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unsern Schuldigern. Diese Bitte ist´s, die alle anderen Bitten des Vaterunsers erst ermöglicht.
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Vergebung tut uns Not wie Nahrung.
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Von Gott aus läuft wohl die ganze menschliche Selbsterkenntnis auf das Bewusstsein aus dafür, dass man sich geführt weiß. Das schließt alles andere in sich.
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Was ist verheißen? Dass Gott in der Angst der Welt einen beim Glauben erhalten will und im Glauben aus dem Gericht genommen hat!
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Wer an Gottes Vergebung glaubt, kann seine Vergangenheit ertragen.
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Wie groß muss die Herrlichkeit der verklärten Welt sein, wenn unser arges und gequältes Herz allein in ihrer Erwartung von solchem Glanz erfüllt sein kann!
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Wie hilfreich ist es, sich an Gottes großem Herzen zu bergen.
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Wie laut dich auch der Tag umgibt, jetzt halte lauschend still, weil er, der dich beschenkt und liebt, die Gabe segnen will.
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