Geschäftig sein ist gut, viel besser aber beten, noch besser stumm und still vor Gott den Herren treten.
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Gott, weil er groß ist, gibt am liebsten große Gaben, ach, dass wir Armen nur so kleine Herzen haben.
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Mensch, denkst Du Gott zu schauen, dort oder hier auf Erden, so muss dein Herz zuvor ein reiner Spiegel werden.
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Mensch, gibst du Gott dein Herz, er gibt dir seines wieder: Ach, welch ein wertrer Tausch! Du steigest auf, er nieder.
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Muss das ein schöner Glaube gewesen sein, Jesu Glaube, nur auf Gott bezogen, ohne diese überflüssige Institution Kirche!
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Wäre Christus tausend Mal in Bethlehem geboren und nicht in dir: Du bliebest dennoch ewiglich verloren.
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Wenn du nicht Mensch mehr bist und dich verleugnet hast, so ist Gott selber Mensch und trägt deine Last.
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Wer glaubt, ohne Suchen Gott finden zu können, der glaubt zuviel.
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Wer in dem Nächsten nichts als Gott und Christum sieht, der siehet mit dem Licht, das aus der Gottheit blüht.
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Der echte Christ ist wie ein Sandelholz, das der Axt, die es schlägt, seinen Duft mitteilt, ohne sich zu wehren und Schaden anzurichten.
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Eine Tages saß ich am Ufer eines Flusses. Ich holte aus dem Wasser einen runden Stein und brach ihn entzwei. Im Innern war er vollkommen trocken. Dieser Stein lag seit sehr, sehr langer Zeit im Wasser, aber das Wasser hatte ihn nicht durchdrungen. Mir kam der Gedanke, dass es sich mit den Menschen in Europa ähnlich verhält. Seit Jahrhunderten sind sie vom Christentum umgeben, aber das Christentum hat sie nicht durchdrungen, lebt nicht in ihnen.
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Möchtest Du wissen, wer Jesus Christus ist, dann lies das Neue Testament. Möchtest Du Jesus Christus erfahren, dann bete!
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Nur dann, wenn man Jesus das Herz übergibt, kann man ihn finden.
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Wie das Wasser nicht ruht, bis es die Ebene erreicht hat, so hat die Seele keinen Frieden, bis sie in Gott ruht.
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Der Mensch ist frei, er kann Gott wählen oder Gott verwerfen, er kann die Welt zum Verderben und zur Erlösung führen.
Quelle:
Essays, Cincinnati 1967, S. 53 |