Lass andere Menschen immer teilhaben an deinem inneren Reichtum. Vielleicht braucht gerade dein Nachbar, was du weißt, und sei es noch so gering in deinen Augen, dass du dich beinah deiner Unwissenheit schämst!
Quelle:
Aus dem Buch: Komm, ich zeige dir den Weg!, Fouqué Literaturverlag, 1999 (Buch kaufen)
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Zufriedenheit ist das stille Glück, das aus dem erfüllten Lebenssinn erwächst.
Quelle:
Aus dem Buch: Komm, ich zeige dir den Weg!, Fouqué Literaturverlag, 1999 (Buch kaufen)
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Um Gott zu lieben, brauchen wir nicht mehr Verstand als den, der uns gegeben ist. Für uns alle ein tröstlicher Gedanke.
Quelle:
Aus dem Buch: Lichtkreise. Provokationen christlichen Denkens, Olona Edition, 2008 |
Das Geheimnis Gottes liegt in seiner Menschwerdung; das Geheimnis des Menschen liegt in seiner göttlichen Herkunft.
Quelle:
Aus dem Buch: Lichtkreise. Provokationen christlichen Denkens, Olona Edition, 2008 |
Du sollst nicht für deine Pläne Gott ins Boot holen, sondern für Gottes Pläne aus dem Boot steigen.
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Wenn Gott mit dir Seine Geschichte schreibt, dann ist es nicht deine Geschichte, sondern Seine. Du bist der Füller, durch den er Seine Tinte fließen lässt. Es ist unverkennbar Seine Handschrift mit den unverkennbaren Eigenschaften des Füllers – das ist Gottes Geschichte mit dir.
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Mein Vater, ich überlasse mich dir. Mach mit mir, was du willst. Was du auch mit mir tun magst, ich danke dir. Zu allem bin ich bereit, alles nehme ich an. Wenn nur dein Wille sich an mir erfüllt und an allen deinen Geschöpfen, so ersehne ich weiter nichts, mein Gott. In deine Hände lege ich meine Seele; ich gebe sie dir, mein Gott, mit der ganzen Liebe meines Herzens, weil ich dich liebe, und weil diese Liebe mich treibt, mich dir hinzugeben, mich in deine Hände zu legen, ohne Maß, mit einem grenzenlosen Vertrauen; denn du bist mein Vater.
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Theologie kann dich weiter von Gott entfernen als zu ihm hinbringen.
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Das Unsichtbare ins Sichtbare übersetzen, das ist Aufgabe der Christen.
Quelle:
pizzano.faq - 16 Fragen an Dario Pizzano, dip3 Verlag (Buch kaufen)
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Jetzt, im hohen Alter, wo der Zölibat nicht mehr ganz so belastend wäre, entwickle ich tatsächlich ein bisschen Neid auf diese Herren im Vatikan. Modisch bin ich dem Kardinalskollegium jedenfalls klar unterlegen. Und mit Schwiegertöchtern müssen die sich nur in Ausnahmefällen beschäftigen.
Quelle:
Interview in DER SPIEGEL 47/2011 |
Bei Madonna denke ich an Rosenkranz und "Meerstern, ich dich grüße" und mein Sohn an "Like a Virgin". Unsere Generation wurde in den Glauben hineinerzogen, und die nächste muss ihn vielleicht mühsam für sich suchen und finden.
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Interview in DER SPIEGEL 47/2011 |
Wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass ich seine Botschaft nachhaltiger in die Köpfe meiner Kinder pflanze, hätte er sie ähnlich fromm und schöngeistig ausstatten müssen wie mich.
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Interview in DER SPIEGEL 47/2011 |
Ich bezweifle, dass es die Kirche entscheidend weiterbrächte, wenn nun auch Frauen als Priester hinterm Altar stehen würden.
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Interview in DER SPIEGEL 47/2011 |
Ich bin als Kind jeden Sonntag in die Kirche gegangen, obwohl mir da mehr oder weniger finstere Herren regelmäßig mit der Hölle gedroht haben.
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Interview in DER SPIEGEL 47/2011 |
Meinen Glauben trage ich nicht vor mir her wie eine Monstranz. Ich bin ja nicht als Werbebeauftragter des deutschen Katholizismus im Fernsehen unterwegs. Ich verleugne ihn nicht, ich predige ihn aber auch nicht.
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Interview in DER SPIEGEL 47/2011 |