Sprich ja zu meinen Taten, hilf selbst das Beste raten; den Anfang, Mitt und Ende, ach Herr, zum Besten wende.
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Mein Haupt und Glieder, die lagen darnieder; aber nun steh ich, bin munter und fröhlich, schaue den Himmel mit meinem Gesicht.
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Ist Gott dein Freund und deiner Sachen, was kann dein Feind, der Mensch, groß machen? Gib dich zufrieden!
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O selig, der, wenns Gott gefällt ein Wölklein einzuführen, ein treues, fröhlich Herz behält, lässt keinen Unmut spüren.
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Denn das ist Gottes Ehrentitel: helfen, wenn die Not am größten. Wenn ich und du ihn nicht mehr spüren, tritt er herzu, uns wohl zu führen.
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Geiziges Brennen, unchristliches Rennen nach Gut mit Sünde, das tilge geschwinde von meinem Herzen und wirf es hinaus.
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Abend und Morgen sind seine Sorgen, segnen und mehren, Unglück verwehren sind seine Werke und Taten allein.
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Dass unsre Sinnen wir noch brauchen können und Hand und Füße, Zung und Lippen regen, das haben wir zu danken seinem Segen. Lobet den Herren!
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Weltskribenten und Poeten haben ihren Glanz und Schein, mögen auch zu lesen sein, wenn wir leben außer Nöten; in dem Unglück, Kreuz und Übel ist nichts Bessers als die Bibel.
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Ich will dir mit der Morgenrot ein täglich Opfer bringen, so oft die liebe Sonn aufgeht, so ofte will ich singen.
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Du bist meines Lebens Leben; nun kann ich mich durch dich wohl zufrieden geben.
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Auch dürft ihr nicht erschrecken vor eurer Sünden Schuld; nein, Jesus will sie decken mit seiner Lieb und Huld.
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Wie oft verarmt ein reicher Mann! Der Gott vertraut bleibt reich und kann die ewgen Schätz ererben.
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Geh aus, mein Herz und suche Freud in dieser lieben Sommerszeit an deines Gottes Gaben. Schau an der schönen Gärten Zier und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben.
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Gott hat noch niemals was versehn in seinem Regiment; nein, was er tut und lässt geschehn, das nimmt ein gutes End.
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