Buch-Rezension: Die Tochter des Emirs - Eine iranische Frau kämpft um ihre Zukunft

Die Tochter des Emirs

Autor:

Mit Hilfe einer Koautorin schreibt Soheila Fors ihre Lebensgeschichte auf. Sie stammt aus einer legendären kurdischen Königsfamilie im Iran und wurde noch zur Zeit des Schahs geboren. Eindringlich schildert sie die Familienkultur, die sie mit ihren Stärken und Schwächen erlebte, vor allem, als sie eigene Wege ging und ihren Ehemann selbst wählte. Sie ist eine rebellische junge Frau, die sehr an ihrem berühmten Vater hing. Ihre Ehe ging bald in die Brüche und sie durchlebte eine sehr schwere Zeit. Es kam zur Scheidung, als das Paar schon in Schweden lebte. Dort war sie mit Christen in Berührung gekommen. Durch eine Jesus-Vision kommt sie zum Glauben, heiratet später einen Christen und baut in Schweden ein Teehaus für Frauen auf; und auch ein sicheres Haus für solche, die ähnlich unter ihrem Mann zu leiden hatten wie sie und aus derselben Schamkultur mit einem schrecklichen Ehrenkodex kamen. Sie hilft diesen Frauen, mit der westlichen Kultur zurecht zu kommen und erfährt viel Unterstützung.

Ein ehrliches und offenes Buch das hilft, die so extrem verschiedenen Kulturen zu verstehen und dankbar für das Geschenk zu sein, an Jesus Christus glauben zu dürfen.

 Die Rezension/Kritik stammt von: Karl-Heinz Vanheiden
 Kategorie: Biografien, Lebensbilder

    Verlag: Brunnen Verlag GmbH
    Jahr: 2017
    ISBN: 978-3-7655-4309-8
    Seiten: 240
    Preis: 13,00 Euro