Buch-Rezension: Friedrich Hänssler - Ein Leben für das Evangelium - Die Biografie (100 Jahre Hänssler)

Friedrich Hänssler - Ein Leben für das Evangelium

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Die Autorin traf den bekannten Verleger zwei Jahre, nachdem sie selbst Christ geworden war. Es entwickelte sich eine Freundschaft mit dem damals 88-jährigen, aus der dieses wertige, mit 57 Fotos ausgestattete Buch entstand. Sie lässt Friedrich streckenweise selbst erzählen und übernimmt dann wieder den Faden.

So erfährt der Leser gleich im ersten Kapitel von hochinteressanten Begegnungen des Verlegers mit internationalen Größen, etwas aus seiner eigenen Kindheit, seinen Begabungen und dass er ein von Christus geprägter Mensch war. Im nächsten Kapitel geht es aber erst einmal um den Vater, der auch Friedrich mit Vornamen hieß und einen kleinen Musikverlag aufgebaut hatte. Der unbedarfte Leser gerät hier etwas in Schwierigkeiten und verwechselt immer wieder einmal die Kindheit des Vaters mit der des Sohnes. Manche sehr lange Sätze in diesem Kapitel musste der Rezensent mehrmals lesen, um ihren Inhalt zu verstehen. Das enttäuscht ihn zunächst etwas. Aber dann wurde auch er gefangen genommen von der wirklich spannenden Geschichte eines hochbegabten Menschen, die nicht nur wunderbare Erfahrungen mit Gott, sondern auch schwere persönliche Rückschläge enthält – die im Glauben angenommen werden können.

Am Schluss die Stimmen der Wegbegleiter zu Hänsslers 80. Geburtstag und ein persönliches Nachwort des im Mai mit 92 Jahren Verstorbenen.

 Die Rezension/Kritik stammt von: Karl-Heinz Vanheiden
 Kategorie: Biografien, Lebensbilder

    Verlag: SCM Hänssler
    Jahr: 2019
    ISBN: 978-3-7751-5889-3
    Seiten: 368
    Preis: 18,94 Euro