Buch-Rezension: Literatur im Deutschunterricht - Deutungen aus christlicher Sicht

Literatur im Deutschunterricht

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Dieses Buch schließt eine Marktlücke. Die beiden Gymnasiallehrer Engelhardt und Hageböck analysieren 81 literarische Werke von Weltrang, die im Deutschunterricht häufig gelesen werden. Alphabetisch nach Verfassern angeordnet werden die Werke deutscher, englischer, amerikanischer, russischer und anderer Autoren behandelt.

Sehr ausgewogen erscheinen Bücher aus verschiedenen Epochen und Jahrhunderten. Goethes „Faust“ ist natürlich ebenso vertreten wie Lessings „Nathan der Weise“ und Dürrenmatts „Die Physiker“. Brechts „Der gute Mensch von Sezuan“ steht neben Bergengruens „Der Großtyrann und das Gericht“. Fehlen dürfen auch nicht die Klassiker Russlands: „Schuld und Sühne“ von Dostojewski sowie Tolstois „Der Tod des Iwan Iljitsch“. Doch auch der angelsächsische Raum ist angemessen vertreten mit Jane Austen („Stolz und Vorurteil“), Aldous Huxley („Schöne neue Welt“), William Shakespeare („Der Kaufmann von Venedig“) und vielen anderen.

Die Analyse der Werke erfolgt immer nach demselben Muster: Zunächst wird der Inhalt des Werkes prägnant wiedergegeben, dann folgt eine Kurzbiographie des Verfassers, daran schließt sich eine „wertorientierte Beurteilung“ aus biblischer Perspektive an, und schließlich gibt es noch Tipps für den Unterricht.

Auf jeden Fall gehört dieses Buch in die Hand von Deutschlehrern und Germanistikstudenten, die sich dem christlichen Glauben verbunden wissen. Außerdem werden Schüler der Mittel- und Oberstufe viel Gewinn aus seiner Lektüre ziehen können. Und schließlich wird das Buch auch jene Leser begeistern, die sich für Weltliteratur und deren Beurteilung aus biblischer Perspektive interessieren.

 Die Rezension/Kritik stammt von: Friedhelm Jung
 Kategorie: Sonstiges

  Verlag: Christliche Verlagsgesellschaft (CV Dillenburg)
  Jahr: 2014
  ISBN: 978-3-89436-957-6
  Seiten: 336
 €    Preis: 24,90 Euro