Buch-Rezension: Womit das Vakuum gefüllt ist - 33 Gründe, das Staunen zu lernen

Womit das Vakuum gefüllt ist

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Ein katholischer Pater und ein Lehrer beschreiben wirklich staunenswerte Dinge der Schöpfung. Sie schreiben über Naturkonstanten im Makro- und Mikrokosmos, über die Doppelnatur des Lichts, die Quantenwelt, die Schwerkraft, aber auch über Enzyme, die Photosynthese, über Bewegungen bei Pflanzen und über ein verrücktes Huhn. Man kann eine Menge daraus lernen.

Die Kapitel sind nicht alle gleich interessant geschrieben und deshalb auch unterschiedlich leicht zu lesen. Auf jeden Fall aber bekommt man einen Eindruck vom ungeheuer komplexen Aufbau der gesamten Schöpfung im Großen und im Kleinen. Das führt die Autoren aber nicht automatisch zum Schöpfer, sondern nur zur Evolution. Sie halten Evolution für eine unbestreitbare Tatsache. Man fragt sich, welchen Platz sie dann Gott in der gesamten Schöpfung zuweisen wollen. Bei manchen biologischevolutionistischen Behauptungen scheinen die Autoren offenbar nicht einmal auf der Höhe der Forschung zu sein (Junk-DNA, Entstehung des Giraffenhalses oder des aufrechten Gangs des Menschen). Und wollen sie derartig hochkomplexe Strukturen tatsächlich nur Zeit und Zufall zuweisen?

Der Text auf dem Buchrücken formuliert: „Das Staunen ist der Anfang aller Philosophie – und genau hier führt eine Brücke zum Glauben an einen Schöpfer dieser wunderbaren Welt.“ Das ist aber eine sehr wacklige Brücke, der das Fundament des göttlichen Wortes fehlt.

 Die Rezension/Kritik stammt von: Karl-Heinz Vanheiden
 Kategorie: Evolution, Archäologie, Schöpfung

    Verlag: Vier-Türme-Verlag
    Jahr: 2018
    ISBN: 978-3-7365-0158-4
    Seiten: 160
    Preis: 18,00 Euro