Blick in die Meereswogen    

1) Blick’ in die Meereswogen!
Wer gründet die tiefe Flut?
Wer misst den Himmelsbogen,
in dessen Armen sie ruht?
Ob du das Meer magst gründen,
ob du das Meer magst gründen,
ob Einer den Himmel misst:
Kein Menschenmund kann künden,
wie groß Gottes Liebe ist.

2) Sein ganzes Herz entbrannte
für uns, die der Tod geplagt,
noch eh dein Mund Ihn nannte,
dein Herz nach Ihm hat gefragt,
hat Er um dich geworben,
hat Er um dich geworben,
geworben, wie keiner wirbt;
ist Er am Kreuz gestorben,
gestorben, wie keiner stirbt.

3) Lasst uns Ihn wieder lieben,
der uns ja zuerst geliebt;
durch Undank nicht betrüben,
Ihn, der das Heil uns ja gibt.
Sein heißes Liebsverlangen,
sein heißes Liebsverlangen,
zog Ihn aufs Erdengefild,
und Seiner Liebe Bangen,
nur Gegenlieb es stillt.

4) Die Lieb gilt Ihm zum Lohne
für Arbeit, für Müh und Schweiß,
die Lieb, des Dankes Krone,
für Seinen Kampf, ach so heiß.
Für Schmach, für Wundenmale,
für Schmach, für Wundenmale,
als Er im Tode versank,
ist Lieb die goldne Schale
mit himmlischen Labetrank.

5) Kein Menschenmund kann künden,
wie groß Gottes Liebe ist,
mag man das Meer ergründen,
ob einer den Himmel gar misst.
Doch wer sie gläubig ehret,
doch wer sie gläubig ehret,
sich selig darein verhüllt,
in Gegenlieb entbrennet,
der hat ihren Drang gestillt.

Text:
Melodie: Unbekannt
Bibelstelle: Hohelied 4,9-11

Das Lied "Blick in die Meereswogen" ist in folgenden Liederbüchern enthalten:

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