Christliche Liederdatenbank    

Der Herr, der aller Enden regiert

1) Der Herr, der aller Enden
regiert mit seinen Händen,
der Brunn der ewgen Güter,
der ist mein Hirt und Hüter.

2) So lang ich diesen habe,
fehlt mir’s an keiner Gabe:
Der Reichtum seiner Fülle
gibt mir die Füll’ und Hülle.

3) Er lässet mich mit Freuden
auf grünen Auen weiden,
führt mich zu frischen Quellen,
schafft Rat in schweren Fällen.

4) Wenn meine Seele zaget
und sich mit Sorgen plaget,
weiß er sie zu erquicken,
aus aller Not zu rücken.

5) Er lehrt mich tun und lassen,
führt mich auf rechter Straßen,
lässt Furcht und Angst sich stillen,
um seines Namens willen.

6) Müsst ich auch gleich vor andern
im finstern Tale wandern:
Dein Stab, Herr, und dein Stecken
benimmt mir allen Schrecken.

7) Du setzest mich zu Tische,
machst, dass ich mich erfrische,
wenn mir mein Feind viel Schmerzen
erweckt in meinem Herzen.

8) Du salbst mein Haupt mit Öle
und füllest meine Seele,
die leer und durstig saße,
mit vollgeschenktem Maße.

9) Barmherzigkeit und Gutes
wird mein Herz gutes Mutes,
voll Lust, voll Freud und Lachen,
solang ich lebe, machen.

10) Ich will dein Diener bleiben
und dein Werk fröhlich treiben
im Hause, da du wohnest,
und Treue wohl belohnest.

11) Ich will dich hier auf Erden,
und dort, da wir dich werden
selbst schaun im Himmel droben,
hoch rühmen, sing’n und loben.

Text:
Melodie: Unbekannt