Die Morgenglocken klingen    

1) Die Morgenglocken klingen,
im Felde lacht der Mai;
auf purpurroten Schwingen
der Sonntag kommt herbei.
Im Walde hat's geklungen:
o lobet Gott den Herrn!
Die Lerche hat's gesungen
mit Vögeln nah und fern.

2) Durch alle Welt erschallet
ein Mahnen wunderbar,
zum Hause Gottes wallet
der Beter fromme Schar;
an schattig schöner Stelle,
mit laubbekränzter Wand
Hebt traut sich die Kapelle
und schaut hinein ins Land.

3) In ihren stillen Räumen
weht reine Himmelsluft,
von grünen Wiesenbäumen
strömt durch sie Blütenduft;
und Heilung kommt von oben
ins wunde Herz hinein,
dass man den Herrn muss loben,
sich seines Gottes freu'n.

4) O möcht auch mein Gemüte
dein Geist, o Gott, durchweh'n
und manche Himmelsblüte
in, meiner Brust erstehn!
Dann würde mir's auf Erden
fast, wie's im Himmel ist,
und große Freud' mir werden
durch meinen Jesus Christ.

Text:
Melodie:

Das Lied "Die Morgenglocken klingen" ist in 1 Liederbüchern enthalten:

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