Hehr und heilig ist die Stätte    

1) Hehr und heilig ist die Stätte,
wo die Frommen zu dir flehn.
Lass, so oft ich sie betrete,
mich, o Herr, dein Antlitz sehn.
Überall, wohin ich seh,
fühl ich deines Geistes Näh.
Doch die Welt und ihr Getümmel
trübt mir meinen Blick zum Himmel.

2) Von dem Irdischen geschieden,
von dem Ewigen erfüllt,
find ich hier den hohen Frieden,
der des Geistes Sehnsucht stillt.
An dem Strom der Erdenlust
darbet doch zuletzt die Brust,
und es wird dem Herzen bange
bei des Lebens wildem Drange.

3) Hör ich hier der Andacht Lieder,
dünkt es mir ein Engelchor.
Sink ich bang und zagend nieder,
hebt der Glaube mich empor.
Bruderlieb erfüllt mein Herz,
es vergisst der Kränkung Schmerz
nun kann Jesu Liebeswalten
mich nach seinem Bild gestalten.

Text:
Melodie:

Das Lied "Hehr und heilig ist die Stätte" ist in folgenden Liederbüchern enthalten:

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