1) Nie mehr soll das Leben untergehn,
und zum Zeichen sollt ihr sieben Farben sehn,
sieben Farben, ganz verschieden,
sind vereint in einem Licht.
Manchmal seht ihr sie als Bogen,
der vom großen Bund des Lebens zu euch spricht.
Ref.: Ich male meinen Bogen in den Himmel,
baue Wolkentürme auf,
lasse Regentropfen fallen,
bring sie in der Sonne Lauf.
Was sich nie begegnet, wird verbunden
und mit Dunkel spielt das Licht.
Ich denke an die Flut: Mit sieben Farben
malt sich mein Versprechen bunt auf dein Gesicht.
2) Nie mehr soll das Leben untergehn,
alles, was die Welt bevölkert, soll bestehn,
immer gibt es Saat und Ernte,
Sommer, Winter, Tag und Nacht.
Davon singt der Regenbogen,
der im Spiel von Gegensätzen auf euch lacht.
3) Nie mehr soll das Leben untergehn,
niemals wieder soll die große Flut geschehn.
Ihr sollt diese Welt gestalten.
Gebt behutsam auf sie Acht,
teilt sie ganz mit den Geschöpfen,
unter meinem Bogen, der über euch wacht.
Das Lied "Ich male meinen Bogen in den Himmel" ist in 1 Liederbüchern enthalten:
| Cover | Liederbuch | Nummer | Noten |
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Wurzeln können (2023) |
323 |
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